Fr, 18:06 Uhr
01.11.2002
Zuwachs rollt ab kommender Woche
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Straßenbahn hat erneut Zuwachs erhalten. Gestern rollte ein Schwerlasttransport in das Straßenbahn-Depot. In der kommenden rollt die Last dann auf den Straßen der Rolandstadt. nnz hat sich den Neuen angesehen.
Gestern traf eine weitere Niederflurbahn der Siemens AG in Nordhausen ein. Bis Ende des Jahres werden noch weitere vier Combinos geliefert. Der Fuhrpark der Nordhäuser Straßenbahn ist damit bis auf wenige Bahnen erneuert. Nur mit der umfangreichen Förderung des Freistaates Thüringen ist die Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs mit modernen Niederflurbahnen möglich.
Aber nicht nur in die Fahrzeuge wird investiert, sondern auch die Gleisanlagen der Nordhäuser Straßenbahn wurden seit 1990 kontinuierlich erneuert. In diesem Jahr konzentrieren sich die Arbeiten auf die Bahnhof- und die Rautenstraße.
Gespannt sehen die Geschäftsführer Mathias Hartung und Arndt Forberger dem Jahr 2004 entgegen. Dann sollen drei Fahrzeuge mit Zweisystemantrieb zum Einsatz kommen. Der von einer Nordhäuser Firma entwickelte Hybridantrieb macht es möglich, die Bahnen auf Strecken ohne Oberleitung einzusetzen. Die Voraussetzungen für die Nutzung des Gleises der Harzer Schmalspurbahnen wurden mit dem Gleisschluss im Frühjahr diesen Jahres am Nordhäuser Bahnhof geschaffen (siehe dazu auch im nnz-Archiv).
Autor: nnz
Gestern traf eine weitere Niederflurbahn der Siemens AG in Nordhausen ein. Bis Ende des Jahres werden noch weitere vier Combinos geliefert. Der Fuhrpark der Nordhäuser Straßenbahn ist damit bis auf wenige Bahnen erneuert. Nur mit der umfangreichen Förderung des Freistaates Thüringen ist die Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs mit modernen Niederflurbahnen möglich. Aber nicht nur in die Fahrzeuge wird investiert, sondern auch die Gleisanlagen der Nordhäuser Straßenbahn wurden seit 1990 kontinuierlich erneuert. In diesem Jahr konzentrieren sich die Arbeiten auf die Bahnhof- und die Rautenstraße.
Gespannt sehen die Geschäftsführer Mathias Hartung und Arndt Forberger dem Jahr 2004 entgegen. Dann sollen drei Fahrzeuge mit Zweisystemantrieb zum Einsatz kommen. Der von einer Nordhäuser Firma entwickelte Hybridantrieb macht es möglich, die Bahnen auf Strecken ohne Oberleitung einzusetzen. Die Voraussetzungen für die Nutzung des Gleises der Harzer Schmalspurbahnen wurden mit dem Gleisschluss im Frühjahr diesen Jahres am Nordhäuser Bahnhof geschaffen (siehe dazu auch im nnz-Archiv).


