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Do, 10:49 Uhr
12.11.2009

Hält Wackers imposante Serie?

Vom achten bis zum zwölften Spieltag in der Vorjahressaison gab es letztmalig eine Serie von fünf Wackererfolgen hintereinander. Ähnliches erleben wir in diesem Spieljahr. Im Dezember 2008 stoppte Sondershausen beim 1:1 am 13. Spieltag Nordhausens Siegesserie. Am 13. Spieltag in dieser Saison empfängt Wacker den 1. SC 1911 Heiligenstadt...


Einer wenig erfreulichen Saisonauftaktphase des FSV Wacker 90 Nordhausen folgte in den letzten fünf Punkterunden eine Siegesserie, die auch die Herzen der Wackerfans wieder höherschlagen lässt. So konnten die Schützlinge von Jens Ludwig inzwischen auf den sechsten Rang klettern und zuletzt sogar das Fehlen etlicher Stammkräfte aus den unterschiedlichsten Gründen wegstecken. Anschlusskader aus der erfolgreichen zweiten Mannschaft fügten sich nahtlos ins Gefüge des Thüringenligisten ein und lassen für die Zukunft hoffen.

Das 160. Thüringenliga-Spiel in der Wacker-Geschichte am Sonnabend ab 14.00 Uhr vor hoffentlich wieder ansprechender Kulisse steht unter Leitung von Schiedsrichter Jan Kanzler aus Eisenach. Wacker trifft auf einen Tabellennachbarn aus dem Eichsfeld, der sich in den letzten Jahren in der Landesliga etabliert hat und am vergangenen Wochenende die SG Schlotheim/Mehrstedt beim 6:0-Heimsieg klar das Nachsehen gab.

Auch einige Erfolge des 1. SC 1911, wie in Zeulenroda (5:0, Wacker verlor zu Hause 0:1), gegen Altenburg (4:2; Wacker 0:3), Weimar (2:0; Wacker 1:4) oder Ilmenau (5:2), ließen aufhorchen. Nur zu gut wissen die Akteure Wackers, dass man im Mai im Gesundbrunnen-Stadion mit 0:1 den Kürzeren zog, wobei es allerdings im Nordhäuser Mannschaftsgefüge einige Probleme gab.

Auf der Heiligenstädter Vereinshomepage strotzt man vor Selbstvertrauen. Dort kann man lesen, eine überragende Hintermannschaft zu besitzen, gefällig zu kombinieren und torgefährlich zu sein. Tatsächlich sprechen die 31 erzielten Treffer, die den absoluten Spitzenwert der Landesliga darstellen, für sich. Außerdem könnten die Gäste mit einem eigenen Dreier selbst einen großen Sprung bis auf Platz 4 machen.

In den bisherigen 22 Punktspielen seit 1948 und einem Entscheidungsspiel 1949 um den Aufstieg gewann Heiligenstadt nur dreimal gegen Wacker. Dem stehen dreizehn Nordhäuser Erfolge und sieben Remis gegenüber. Doch die gewachsene Spielstärke des 1. SC, nicht zuletzt resultierend aus einer hervorragenden Nachwuchsarbeit, hat sich herumgesprochen.

Wiegleb (Foto: K. Verkouter) Wiegleb (Foto: K. Verkouter) Der wieder zur Verfügung stehende Abwehrspieler Daniel Wiegleb (Bild), der zuletzt wegen der fünften Gelben Karte pausieren musste, zeigt eine Portion Respekt vor dem Gegner: „Wir spielen auf Augenhöhe. Heiligenstadt ist schwer zu bespielen. Ich schätze den 1. SC 1911 stärker ein als Wismut Gera. Wir müssen hinten höllisch aufpassen und vorn unsere Chancen nutzen.“

Den Höhenflug Wackers schreibt er auch Jens Ludwig mit zu: „Der Trainer ist eine absolute Respektsperson. Er kennt die meisten Spieler noch genau und weiß, wie er sie nehmen muss. Das Training stellt einen abwechslungsreichen Mix aller notwendigen Übungen dar. Dass mehr Lust da ist, sieht man an der Trainingsbeteiligung.“

Tatsächlich steht Ludwig nun vor der Frage, die zuletzt erfolgreiche Mannschaft auflaufen zu lassen oder Daniel Wiegleb, Alexander Töpfer und Marcus Vopel wieder zu bringen; denn Marcel Pezely oder Benedikt Streicher konnten durchaus überzeugen.

Das Freitagsspiel der beiden zweiten Mannschaften wurde auf den 21.11.09 (14.00 Uhr) verlegt.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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