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Fr, 12:52 Uhr
06.11.2009

Alte Bauernstraße wieder frei

„Die Leute im Ort haben uns noch gegrüßt das ist ein gutes Zeichen“, sagte Nordhausens Bauamtsleiter Jens Kohlhause abschließend zu den umfangreichen Baumaßnahmen, die mit Einschränkungen verbunden waren.

Mit der Verkehrsfreigabe der Alten Bauernstraße in Nordhausens Ortsteil Leimbach wurde heute ein Schlusspunkt unter eine Mammut-Baustelle gesetzt vorläufig. Im kommenden Jahr wird die Straße bis zum Ortsausgang weiter saniert.


v.l.n.r.: Susann Utsch von der Bau ausführenden Firma, Ortsbürgermeister Manfred König, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Inge Klaan, Bau- und Wirtschaftsdezernentin. Foto: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen.

„Die Leimbacher haben Arbeiter und Planer noch gegrüßt das war ein gutes Zeichen“, sagte Nordhausens Bauamtsleiter Jens Kohlhause beim Banddurchschnitt. Immerhin habe das Projekt sechs Auftraggeber gehabt vom städtischen Bauamt über die Energieversorgung bis hin zum Gewässerunterhaltungsverband. Auf einer Länge von 365 Metern sei die Straße nun ausgebaut, seien Telefon- und Stromkabel sowie Wasser- und Abwasserkanäle in die Erde gelegt worden, „und im letzten Zug ist der Gewässerunterhaltungsverband noch mit eingestiegen“, so Kohlhause. Gekostet habe das Ganze 1,5 Millionen Euro.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte, es sei gut gewesen, dass sich auch die Leimbacher für das Vorhaben verantwortlich gefühlt haben „was nicht nur die Diskussionen um die Umleitungsstrecke zeigten“. Sie freue sich besonders, dass der Leimbach nun von seinem engen Betonkorsett befreit sei und wieder sicht- und erlebbar geworden sei. „Wir haben keine Schönheitsreparatur gemacht, kein Stückwerk, sondern wir haben in die Zukunft des Ortes investiert und zwar nachhaltig.“

Nach der Sanierung des Kindergartens sei mit dem Ausbau der Straße ein weiteres Achtungszeichen im Ort gesetzt worden.

Ortsbürgermeister Manfred König freute sich, dass sich das Ortsbild deutlich verbessert habe. „Ganz besonders glücklich bin ich, dass sich mit den Arbeiten des Gewässerunterhaltungsverbands zur Freilegung des Leimbachs das Hochwasserproblem für die Leimbacher erledigt hat.“ König dankte den Leimbachern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
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