Mo, 15:33 Uhr
28.10.2002
Talsperre liefert zur Zeit kein Wasser
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Talsperre bei Neustadt liefert momentan kein Wasser in die Rolandstadt. Die nnz hat beim Wasserverband Nordhausen (WVN) nachgefragt.
WVN-Geschäftsführer Ulrich Schardt bestätigte zunächst die nnz-Information. Fakt sei jedoch, dass die Außerbetriebnahme der Wasserlieferung seit September erfolgt sei. Der Grund hierfür sei in der natürlichen Umwälzung des Talsperrenwassers zu finden. Die Fachleute sprechen hierbei von der sogenannten Herbstzirkulation.
Dadurch kann es unter anderem zu einer Erhöhung des in der Natur vorkommenden Mangans kommen. Dessen Konzentration im Talsperrenwasser sei derzeit so hoch, dass das Mangan nicht mit der vorhandenen Aufbereitungstechnik entfernt werden kann. Dadurch käme es schließlich zu einer Überschreitung des Grenzwertes, der in der bundesdeutschen Trinkwasserverordnung vorgeschrieben sei.
Voraussichtlich Ende November ist damit zur rechnen, dass zum relativ harten Grundwasser wieder weiches Talsperrenwasser beigemischt werden könne. Dann werden es täglich rund 2.500 Kubikmeter sein, kündigte Schardt gegenüber nnz an.
Autor: nnzWVN-Geschäftsführer Ulrich Schardt bestätigte zunächst die nnz-Information. Fakt sei jedoch, dass die Außerbetriebnahme der Wasserlieferung seit September erfolgt sei. Der Grund hierfür sei in der natürlichen Umwälzung des Talsperrenwassers zu finden. Die Fachleute sprechen hierbei von der sogenannten Herbstzirkulation.
Dadurch kann es unter anderem zu einer Erhöhung des in der Natur vorkommenden Mangans kommen. Dessen Konzentration im Talsperrenwasser sei derzeit so hoch, dass das Mangan nicht mit der vorhandenen Aufbereitungstechnik entfernt werden kann. Dadurch käme es schließlich zu einer Überschreitung des Grenzwertes, der in der bundesdeutschen Trinkwasserverordnung vorgeschrieben sei.
Voraussichtlich Ende November ist damit zur rechnen, dass zum relativ harten Grundwasser wieder weiches Talsperrenwasser beigemischt werden könne. Dann werden es täglich rund 2.500 Kubikmeter sein, kündigte Schardt gegenüber nnz an.

