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Do, 14:24 Uhr
29.10.2009

Vierter Punktspiel-Siege in Folge?

Am Sonnabend um 14.00 Uhr ist Spielbeginn der Thüringenliga-Begegnung des FSV Wacker 90 in Schlotheim. Nach drei Siegen gegen Ilmenau, Schmölln und Borsch, die in der Tabelle allesamt weiter vorn platziert waren, hat man nun natürlich Lust auf mehr. Auch Klaus Verkouter in seiner Vorschau für die nnz...


Der überraschend gut ins Ligajahr gestartete Gastgeber, die zu Saisonbeginn ins Leben gerufene SG Schlotheim/Mehrstedt, liegt auf Platz 7 und hat fast die doppelte Anzahl von Toren erzielt wie Wacker. Im Durchschnitt schossen die Seilerstädter zu Hause über zwei Tore pro Spiel, Wacker mit seinen drei Treffern nicht einmal eins pro Begegnung. Auch die zehn Heimpunkte der SG gegenüber sechs Auswärtspunkten Nordhausens sprechen für eine leichte Favoritenrolle von Schlotheim/Mehrstedt.

Nico Steinberg (Foto: Archiv Verkouter) Nico Steinberg (Foto: Archiv Verkouter) Das ist aber nur Zahlenspielerei. Selbst das trügerische Tabellenbild könnte von Wackeranhängern schöngeredet werden, etwa so: Wäre das Spiel beim bisher sieglosen FC Thüringen Weida nicht dem Regen zum Opfer gefallen und hätte Wacker dort z.B. 3:0 gewonnen, stünde man plötzlich auf Rang 3. Wäre doch toll! Man ist aber leider nur Zehnter, noch.

Will Wacker Plätze gutmachen, kann es im Prinzip nur die Devise geben, voll auf Sieg zu spielen. Aber bitte nicht so wie am 30. Mai 2009, als die Nordhäuser wirklich dachten, es sei der Weltuntergang, weil sich im Gefühl des sicheren Sieges (bis zur 62. Minute 3:0-Führung plus acht hochkarätige Chancen) unverständliche Konzentrationsmängel einschlichen und Schlotheim noch zum 3:3-Endstand kam.

Da auch das Hinspiel nur mit einem mageren 1:1 endete, ist jegliche Spur von Sorglosigkeit oder Überheblichkeit fehl am Platze. Selbst die Tatsache, in den bisherigen sechs Punktbegegnungen untereinander nie verloren zu haben, besagt nicht viel, wenn man sich alle Ergebnisse (2:1, 2:0, 2:1, 1:0, 1:1 und 3:3) und die Spielverläufe ansieht. Da die Nordhäuser zuletzt erfolgreich spielten, darf man jedoch optimistisch sein, auch in Schlotheim zu punkten.

Trainer Jens Ludwig äußerte sich so: „Wir wissen um die starke Offensive des Gegners, müssen uns aber nach der Leistung gegen Borsch, wo wir noch einige Chancen vergeben haben, nicht verstecken. Das Spiel gab Auftrieb und wir fahren mit breiter Brust nach Schlotheim. Dort wollen wir natürlich siegen. Personell dürfte es keine Probleme geben, zumal voraussichtlich auch Stephan Hoffmann wieder eingesetzt werden kann.“

Nico Steinberg, der auf der Position des am vergangenen Spieltages erkrankten Sebastian Elle gespielt hat, bot gegen Borsch eine gute Partie und meint: „Es lief an dem Tag wirklich gut. Wenn ich Sonnabend wieder vom Trainer aufgestellt werde, will ich dazu beitragen, dass hinten die Null steht. Dann können wir sogar gewinnen.“ Tino Steinberg, Martin Hirschelmann und Michel Kretschmer stehen noch nicht zur Verfügung.

Das Präsidium hat entschieden, dass alle Nordhäuser Fans, die mit zum Spiel nach Schlotheim reisen, beim nächsten Heimspiel gegen Gera kostenlos in den Albert-Kuntz-Sportpark können. In der Halbzeitpause werden die Schlotheimer Eintrittskarten hinter der Nordhäuser Ersatzbank gegen die Gera-Karten umgetauscht. Also Eintrittskarten nicht gleich wegwerfen.

Am Sonntag gastiert der FC Wacker 14 Teistungen um 14.00 Uhr im AKS bei der Wacker-Reserve. Die Eichsfelder belegen momentan den 8. Platz in der Bezirksliga. Der FC besitzt das zweitbeste Auswärtstorverhältnis der Staffel 7 und erzielte auf Plätzen der Gegner immerhin schon 10 Treffer.

Trainer Uwe Etzrodt wird keine Unterschätzung zulassen (Vorjahr: H 4:1-Sieg; A 1:2-Niederlage). Hoffentlich kann Wacker II im bereits siebenten Heimspiel seine weiße Weste behalten, dann bleibt der Platz an der Sonne bestehen. Ein Besuch im AKS lohnt sich jedenfalls für alle Fans bei der Spielfreude der Nordhäuser.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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