Di, 15:55 Uhr
19.12.2000
GAJA Nordhausen ist an europäischem Projekt beteiligt
Nordhausen (nnz). Investitionen sollen sich auszahlen, vor allem die in die Zukunft. Für die GAJA Akkumulatorenwerke GmbH bedeutet dies, die Pilotanlage für Lithium-Polymer-Batterien hat ihren Härtetest bestanden. Rechtzeitig, um für die Herausforderungen des Marktes fit zu sein. Nicht sofort und auch noch nicht morgen, sondern das Unternehmen will in zwei Jahren an den Markt.
Gegenwärtig wird auf dem Gelände der ehemaligen IFA geforscht, getestet. Die GAJA-Technologie hat sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa herumgesprochen. Indiz dafür ist ein EU-Projekt, das auf die Serienreife von künftigen Kfz-Starterbatterien hinzielt. Diese sollen nach Vorstellungen der Autohersteller eine Spannung von 42 Volt aufweisen. Für herkömmliche Batterien in Gewicht und Abmaße kaum realisierbar. GAJA hat die Technologie und will sie gemeinsam mit renommierten Partnern weiterentwickeln. Zu diesen gehören Forschungseinrichtungen in Holland, Israel, der Schweiz und Österreich. "In diesem Verbund sind wir der einzige Technik-Partner", erläutert das GAJA-Management gegenüber nnz nicht ohne Stolz.
Über einzelne Parameter der künftigen Batteriegeneration halten sich die leitenden Mitarbeiter äußerst bedeckt. Da müssen Patente, müssen Technologien geschützt werden. Schon kleine unbedachte Äußerungen werden von der Konkurrenz genutzt, um Schlußfolgerungen über den derzeitigen Entwicklungsstand zu ziehen. Her geht es schlicht und ergreifend um den Schutz der eigenen Arbeit.
In zwei bis drei Jahren, wenn die Automobilindustrie aber auch der Bereich der Telekommunkation den Startschuß für die neue Generation von Akkus gibt, dann will GAJA die Technologie für eine Großserienproduktion "aus der Schublade ziehen". Dann geht es nicht nur um Aufträge in Größenordnungen, dann müssen mehrere Hundert Millionen Mark investiert werden. Das muß nicht unbedingt am Standort Nordhausen sein. "Just-in-time" heißt bereits seit Jahren das Zauberwort der Automobilisten. Und danach wird und muß sich auch GAJA richten, um am heiß umkämpften Markt der Zulieferer zu bestehen.
Autor: psgGegenwärtig wird auf dem Gelände der ehemaligen IFA geforscht, getestet. Die GAJA-Technologie hat sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa herumgesprochen. Indiz dafür ist ein EU-Projekt, das auf die Serienreife von künftigen Kfz-Starterbatterien hinzielt. Diese sollen nach Vorstellungen der Autohersteller eine Spannung von 42 Volt aufweisen. Für herkömmliche Batterien in Gewicht und Abmaße kaum realisierbar. GAJA hat die Technologie und will sie gemeinsam mit renommierten Partnern weiterentwickeln. Zu diesen gehören Forschungseinrichtungen in Holland, Israel, der Schweiz und Österreich. "In diesem Verbund sind wir der einzige Technik-Partner", erläutert das GAJA-Management gegenüber nnz nicht ohne Stolz.
Über einzelne Parameter der künftigen Batteriegeneration halten sich die leitenden Mitarbeiter äußerst bedeckt. Da müssen Patente, müssen Technologien geschützt werden. Schon kleine unbedachte Äußerungen werden von der Konkurrenz genutzt, um Schlußfolgerungen über den derzeitigen Entwicklungsstand zu ziehen. Her geht es schlicht und ergreifend um den Schutz der eigenen Arbeit.
In zwei bis drei Jahren, wenn die Automobilindustrie aber auch der Bereich der Telekommunkation den Startschuß für die neue Generation von Akkus gibt, dann will GAJA die Technologie für eine Großserienproduktion "aus der Schublade ziehen". Dann geht es nicht nur um Aufträge in Größenordnungen, dann müssen mehrere Hundert Millionen Mark investiert werden. Das muß nicht unbedingt am Standort Nordhausen sein. "Just-in-time" heißt bereits seit Jahren das Zauberwort der Automobilisten. Und danach wird und muß sich auch GAJA richten, um am heiß umkämpften Markt der Zulieferer zu bestehen.

