Sa, 18:49 Uhr
24.10.2009
Überzeugender Wackersieg
Vom Ergebnis her hätte der Einstand von Neutrainer Jens Ludwig kaum besser verlaufen können. In einem schnellen Thüringenligaspiel besiegte der FSV Wacker 90 Nordhausen die Gäste vom SV Borsch 1925 mit 4:1 (1:0)-Toren. Notiert wurden die 90 Minuten von Klaus Verkouter...
Dabei waren die Voraussetzungen nicht so rosig, denn mit Stephan Hoffmann und Sebastian Elle fehlten zwei wichtige Leute, Lars Pohl war gesundheitlich gehandicapt, andere konnten nicht voll trainieren – und fast zeitgleich musste die Zweite in Werther ran. Wie das gemeistert wurde, nötigt Respekt ab.
Von Beginn an marschierte Wacker nach vorn, die Gäste waren zunächst auf Sicherheit im Abwehrbereich aus. Torsten Klaus setzte mit einem Freistoß in der 5. Minute das erste Achtungszeichen. Doch schon zwei Minuten später brachte eine Tändelei in Strafraumnähe Gefahr für das eigene Tor.
In der 14. Minute bekam der wieder bärenstarke Martin Kolan einen von Torsten Klaus exakt getimten Eckball auf den Scheitel – und es stand 1:0. Daniel Wiegleb hatte wenig später Glück, dass sein Foul an Niklas Kraus ohne Folgen blieb. Alexander Töpfer und Wiegleb waren die nächsten, die sich mit Torschussversuchen auszeichnen konnten. Auf der anderen Seite blieb Tobias Axmann mit einem guten Freistoß der Torerfolg versagt.
Nach einer halben Stunde wurden die Borscher nach vorn aktiver. Wieder brachte Axmann einen Freistoß nicht im Kasten unter. In dieser Phase wurden Sven Pistorius (zweimal) und Töpfer außen behandelt, spielten dann aber tapfer weiter. Gerade wurde ein Gästefan über den Stadionsprecher gebeten, seine verlorenen Kontoauszüge abzuholen, da wurde Schlussmann Martin Gimpel zunächst fast von einer verunglückten Rückgabe überrascht, um dann zu sehen wie Klaus und Pohl das Ziel verfehlten.
Kurz vor der Halbzeit stöhnten die einheimischen Zuschauer, dass Klaus’ Kracher knapp am Tor vorbeizischte. So ging es mit einer insgesamt gerechten 1:0-Führung Wackers in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff brannte Nordhausen ein wahres Feuerwerk ab. Einen weiten Pass erkämpfte sich Pohl, der nicht selbst abzog, sondern mit präzisem Zuspiel Pistorius fand, der sicher in die lange Ecke verwandelte (49.). Zwei Minuten später das gleiche Spiel noch einmal, nur dass dieses Mal Pistorius die Vorlage gab und Pohls Schuss zur Ecke abgelenkt werden konnte. Wieder war es Klaus, dessen Eingabe den ungedeckten Martin Jäschke fand, der mit dem Kopf auf 3:0 erhöhte.
Allen drei Nordhäuser Torschützen gelangen damit in dieser Saison ihre ersten Treffer. Dann setzte Kolan in der 60. Minute mit seinem Traumtor zur 4:0-Führung das Sahnehäubchen auf, als er zuvor mehrere Gegenspieler vernaschte und in die linke untere Ecke traf. Das war wahrscheinlich das Wecksignal für den SV 1925, der nun offensiver agierte und in der 63. Minute den Ehrentreffer erzielte, als Christoph Glotzbach Lars Greschke umkurven und den Ball ins nun verwaiste Tor schieben konnte.
Jetzt zeigten die Gäste phasenweise, dass sie bisher nicht zu Unrecht in der Tabelle weit oben standen. Doch es blieb bei vielen guten Ansätzen, der entscheidende Finalpass kam nicht an oder die Schüsse verfehlten ihr Ziel. Immer wieder konnten die Nordhäuser erfolgreich stören – gut dabei Nico Steinberg – und sogar noch Aktionen mit Torgefahr heraufbeschwören durch Klaus, Pohl und den in der 83. Minute eingewechselten Marcel Pezely. Schiedsrichter Michael Kahl hatte mit dem fairen, schnellen Spiel keine Probleme.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDabei waren die Voraussetzungen nicht so rosig, denn mit Stephan Hoffmann und Sebastian Elle fehlten zwei wichtige Leute, Lars Pohl war gesundheitlich gehandicapt, andere konnten nicht voll trainieren – und fast zeitgleich musste die Zweite in Werther ran. Wie das gemeistert wurde, nötigt Respekt ab.
Von Beginn an marschierte Wacker nach vorn, die Gäste waren zunächst auf Sicherheit im Abwehrbereich aus. Torsten Klaus setzte mit einem Freistoß in der 5. Minute das erste Achtungszeichen. Doch schon zwei Minuten später brachte eine Tändelei in Strafraumnähe Gefahr für das eigene Tor.
In der 14. Minute bekam der wieder bärenstarke Martin Kolan einen von Torsten Klaus exakt getimten Eckball auf den Scheitel – und es stand 1:0. Daniel Wiegleb hatte wenig später Glück, dass sein Foul an Niklas Kraus ohne Folgen blieb. Alexander Töpfer und Wiegleb waren die nächsten, die sich mit Torschussversuchen auszeichnen konnten. Auf der anderen Seite blieb Tobias Axmann mit einem guten Freistoß der Torerfolg versagt.
Nach einer halben Stunde wurden die Borscher nach vorn aktiver. Wieder brachte Axmann einen Freistoß nicht im Kasten unter. In dieser Phase wurden Sven Pistorius (zweimal) und Töpfer außen behandelt, spielten dann aber tapfer weiter. Gerade wurde ein Gästefan über den Stadionsprecher gebeten, seine verlorenen Kontoauszüge abzuholen, da wurde Schlussmann Martin Gimpel zunächst fast von einer verunglückten Rückgabe überrascht, um dann zu sehen wie Klaus und Pohl das Ziel verfehlten.
Kurz vor der Halbzeit stöhnten die einheimischen Zuschauer, dass Klaus’ Kracher knapp am Tor vorbeizischte. So ging es mit einer insgesamt gerechten 1:0-Führung Wackers in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff brannte Nordhausen ein wahres Feuerwerk ab. Einen weiten Pass erkämpfte sich Pohl, der nicht selbst abzog, sondern mit präzisem Zuspiel Pistorius fand, der sicher in die lange Ecke verwandelte (49.). Zwei Minuten später das gleiche Spiel noch einmal, nur dass dieses Mal Pistorius die Vorlage gab und Pohls Schuss zur Ecke abgelenkt werden konnte. Wieder war es Klaus, dessen Eingabe den ungedeckten Martin Jäschke fand, der mit dem Kopf auf 3:0 erhöhte.
Allen drei Nordhäuser Torschützen gelangen damit in dieser Saison ihre ersten Treffer. Dann setzte Kolan in der 60. Minute mit seinem Traumtor zur 4:0-Führung das Sahnehäubchen auf, als er zuvor mehrere Gegenspieler vernaschte und in die linke untere Ecke traf. Das war wahrscheinlich das Wecksignal für den SV 1925, der nun offensiver agierte und in der 63. Minute den Ehrentreffer erzielte, als Christoph Glotzbach Lars Greschke umkurven und den Ball ins nun verwaiste Tor schieben konnte.
Jetzt zeigten die Gäste phasenweise, dass sie bisher nicht zu Unrecht in der Tabelle weit oben standen. Doch es blieb bei vielen guten Ansätzen, der entscheidende Finalpass kam nicht an oder die Schüsse verfehlten ihr Ziel. Immer wieder konnten die Nordhäuser erfolgreich stören – gut dabei Nico Steinberg – und sogar noch Aktionen mit Torgefahr heraufbeschwören durch Klaus, Pohl und den in der 83. Minute eingewechselten Marcel Pezely. Schiedsrichter Michael Kahl hatte mit dem fairen, schnellen Spiel keine Probleme.
Klaus Verkouter


