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Do, 19:05 Uhr
24.10.2002

nnz-Forum: Info-Gehalt enttäuscht

Nordhausen (nnz). Enttäuscht über den Informationsgehalt der neuen Webseite des Planungsverbandes zeigt sich die Bürgerinitiative "Rettet die Goldene Aue". Mehr dazu im Forum der nnz.


So sei z.B. auf die Möglichkeit der umfassenden Information durch die Veröffentlichung der Satzung des Planungsverbandes und der nachfolgenden Änderungen verzichtet worden. Von der BI wurde in der Vergangenheit die mangelnde Transparenz immer wieder beanstandet. Darüber hinaus könnte, als kleiner volkswirtschaftlicher Nebeneffekt, auch das Auftragsvolumen für die betreffende Internetfirma erhöht werden. Angaben zum Haushalt des PV und zur Vorhabensfinanzierung fehlen völlig. Bei den "Links in die Region" den Hinweis auf die offizielle Webseite des Landratsamtes www.landratsamt-nordhausen.de zu vergessen, ist eher peinlich und läßt einmal mehr auf die Qualität der Vorgaben an die betreffende Gestaltungsfirma durch die städtische Wirtschaftsförderung schließen.

Anmerkung der nnz-Redaktion: Vielleicht sollten die BI-Macher mal die Seiten des Landratsamtes anklicken, da gibt es nämlich nichts zu sehen. Also besser informieren!

Insgesamt fehlen wieder einmal die Fakten, die es interessierten Bürgern erleichtert, sich zur Problematik einen sicheren Standpunkt zu erarbeiten. Darüber kann auch eine ansprechende Gestaltung nicht hinwegtäuschen. Ein "Zahlenspiel" über den Effekt, eines unter heutigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen in der Goldenen Aue angesiedelten Industriearbeitsplatzes, bei Berücksichtigung branchenspezifischer und demografischer Entwicklungen, sowie die langfristige steuerliche Einnahmeentwicklung für den Haushalt der beteiligten Kommunen wäre zudem hochinteressant.

Die Zahl der Anhängerschaft für ein Industriegebiet und damit die Basis für eine politische Entscheidung zugunsten des Industriegebietes in der Goldenen Aue würde sich sicher erhöhen. Alles andere reiht sich ein, in die Palette der Verschwendung öffentlicher Mittel für leerstehende Gewerbegebiete, unausgelasteter Kläranlagen u.v.a.m. Überall der gleiche Effekt: Zu hohe Abwasserkosten bei den Zweckverbänden und fehlende Einnahmen bei den Kommunen. Dabei sind erst gut gefüllte Kassen die Grundlage staatlicher Nachfrage bei den Unternehmen und damit verbundener echter Wertschöpfung durch eine hohe Effektivität bei der Ausnutzung der Produktionsfaktoren. Derzeit aber übt man sich im Spagat den keine Volkswirtschaft auch nicht die von Nordthüringen ohne weiteren Griff in die Tasche des normalen Steuerzahlers oder der Vermögenden aushält.

Nicht das Festhalten an alten Zöpfen sondern eine sozial und regional möglichst gerechte Verteilung, der für die Bedürfnisbefriedigung der Bevölkerung noch notwendigen Arbeit ist erforderlich. Und das hat rein gar nichts mit Investorenfeindlichkeit oder mangelnder Kompromissfähigkeit zu tun. Wohl aber mit der Gegnerschaft zum konzeptionslosen und staatlich gelenkten Ausverkauf einer ganzen Region und deren Lebensqualität.
Bürgerinitiative "Rettung der Goldenen Aue"

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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