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Fr, 11:39 Uhr
16.10.2009

Gesetzesvorlage wird kritisiert

Nun endlich, da die SPD im Bund, wahltechnisch in die Opposition geschickt wurde, kann auch die Basis wieder kritisieren. Der erste ist Andreas Wieninger in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des DGB.


Das Vorhaben der neuen Bundesregierung, ein gesetzliches Verbot von sittenwidrigen Löhnen zu schaffen, kritisiert der DGB Kreisvorsitzende Andreas Wieninger. Bei der vorgesehenen Regelung, mit der Löhne unter 3,50 Euro Stundenlohn liegen können, werden die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit Füßen getreten. CDU/CSU und FDP verabschieden sich somit von ihren abgegebenen Erklärungen für leistungsgerechte Entlohnung einzustehen.

Die Folgen sind absehbar, meint Wieninger weiter. Die Zahl derer, die durch staatliche Leistungen ihre Finanzlage aufbessern müssen, da sie vom erhaltenen Lohn ihre Familien nicht ernähren können, wird steigen. Ebenso werden die Sozialversicherungssysteme weiter ausbluten.

Dies werde dann wiederum zum Vorwand genommen werden zu erklären, diese Systeme seien nicht leistungsfähig, zu bürokratisch und zu teuer, um somit deren Abschaffung zu fordern. „Dies können wir nicht wollen“, sagt Wieninger abschließend und bekräftigt nochmals die Forderungen nach einem generellen Mindestlohn von 7,50 Euro je Stunde.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
18.10.2009, 18:03 Uhr
Anmaßung
Es ist schon erstaunlich, zu lesen, was Herr Wieninger so von sich gibt. Ich frage mich, wie er überhaupt zurecht kommt, mit zwei Seelen in der Brust. Die eine steht für die Gewerkschaft und die andere für die Partei „SPD“ – sofern man da überhaupt noch von einer Partei sprechen kann.

Als Gewerkschafter kritisiert Herr Wieninger das Vorhaben der zukünftigen Regierung, eine gesetzliche Regelung gegen sittenwidrige Löhne zu schaffen, deren Löhne unter 3,50 Euro liegen können. Die Kritik an sich ist gut. Aber ist sie auch glaubhaft? Denn bisher war es doch die „SPD“, die sich gegen einen Mindestlohn von 7,50 Euro ausgesprochen hat. Oder sagen wir, die „SPD“ hat ihn wegen der Machtgeilheit ihrer SPITZEN verhindert.

Nun, Herr Wieninger, wie es aussieht, geht Ihre Partei in Erfurt ein Bündnis mit der CDU ein und das auch nur aus reiner Machtgier einiger Genossen. Ich habe da einen Vorschlag: Wenn Ihre Partei in der Landesregierung sitzt, dann können sie doch dafür sorgen, dass wir zumindest in Thüringen einen Mindestlohn bekommen!

Ich bin schon gespannt, was Ihrer Partei dann einfällt, um ihn zu verhindern. Noch eins, Herr Wieninger! Ich bin der Meinung, Sie sollten schon einmal darüber nachdenken, welchem Herrn Sie dienen wollen. Es wundert mich nicht im geringsten, wenn die Gewerkschaften über Mitgliederschwund klagen. Bei solchen Vorständen, die mal hü und dann wieder hott sagen, sind Austritte die ganz normale Konsequenz. Das macht Sie unglaubwürdig.
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