Do, 07:46 Uhr
24.10.2002
nnz-Rückspiegel: 24. Oktober 2001
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Ein Brief aus Schweden und seine Folgen
Aufregung durch Brief aus Schweden
Es war in der Verwaltung des Wasserverbandes Nordhausen (WVN) ein ganz normaler Tag. Am Vormittag bearbeitete die Sekretärin die eingegangene Post. Diesmal war auch ein Brief aus Skandinavien dabei. Da wurde die Mitarbeiterin stutzig, denn an geschäftliche Beziehungen zu Unternehmen in Schweden konnte sich Geschäftsführer Ulrich Schardt nicht erinnern. Skepsis war also angesagt. Der Brief wurde weder geöffnet noch näher untersucht. Der Wasserverband informierte sofort die entsprechenden Stellen. Minuten später waren Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und des Gesundheitsamtes in der Altendorfer Kirchgasse in Nordhausen vor Ort.
Gegenüber nnz sagte Ulrich Schardt: Bei der Behandlung des Briefes seitens des WVN handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, die absolut nichts mit der Wasserversorgung zu tun hat. Im Bereich des Nordhäuser Verbandes bestand und besteht absolut keine Gefährdung des Trinkwassers. Dieser Brief hätte auch an ein anderes Unternehmen in Nordhausen geschickt werden können. Der Brief aus Schweden wird nun in einem Erfurter Klinikum untersucht, ebenso wie ein Brief, der heute im Fremdenverkehrsbüro der Stadt Sondershausen einging. Nach ersten Überprüfungen konnte hier ein radioaktiver Inhalt oder Sprengstoff ausgeschlossen werden.
Verfaßt hat Ulrich Schardt heute jedoch einen Brief - und zwar an das Umwelt- und das Innenministerium in Erfurt. Hierin macht der WVN-Geschäftsführer deutlich, dass die gegenwärtigen Vorkehrungen und Sicherheitsstandards der Wasserversorger in Thüringen auf den Prüfstand müssten. Gemeinsam mit den anderen Thüringer Wasserversorgern sollten mit ministerieller Unterstützung Möglichkeiten und Grenzen der Sicherheit der Wasserversorgungsanlagen ausgelotet werden. Der Nordhäuser Verband ist sich sicher, dass Unterstützung jeglicher Art durch die Erfurter Ministerien gegeben werde.
Autor: nnzEin Brief aus Schweden und seine Folgen
Aufregung durch Brief aus Schweden
Es war in der Verwaltung des Wasserverbandes Nordhausen (WVN) ein ganz normaler Tag. Am Vormittag bearbeitete die Sekretärin die eingegangene Post. Diesmal war auch ein Brief aus Skandinavien dabei. Da wurde die Mitarbeiterin stutzig, denn an geschäftliche Beziehungen zu Unternehmen in Schweden konnte sich Geschäftsführer Ulrich Schardt nicht erinnern. Skepsis war also angesagt. Der Brief wurde weder geöffnet noch näher untersucht. Der Wasserverband informierte sofort die entsprechenden Stellen. Minuten später waren Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und des Gesundheitsamtes in der Altendorfer Kirchgasse in Nordhausen vor Ort.
Gegenüber nnz sagte Ulrich Schardt: Bei der Behandlung des Briefes seitens des WVN handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, die absolut nichts mit der Wasserversorgung zu tun hat. Im Bereich des Nordhäuser Verbandes bestand und besteht absolut keine Gefährdung des Trinkwassers. Dieser Brief hätte auch an ein anderes Unternehmen in Nordhausen geschickt werden können. Der Brief aus Schweden wird nun in einem Erfurter Klinikum untersucht, ebenso wie ein Brief, der heute im Fremdenverkehrsbüro der Stadt Sondershausen einging. Nach ersten Überprüfungen konnte hier ein radioaktiver Inhalt oder Sprengstoff ausgeschlossen werden.
Verfaßt hat Ulrich Schardt heute jedoch einen Brief - und zwar an das Umwelt- und das Innenministerium in Erfurt. Hierin macht der WVN-Geschäftsführer deutlich, dass die gegenwärtigen Vorkehrungen und Sicherheitsstandards der Wasserversorger in Thüringen auf den Prüfstand müssten. Gemeinsam mit den anderen Thüringer Wasserversorgern sollten mit ministerieller Unterstützung Möglichkeiten und Grenzen der Sicherheit der Wasserversorgungsanlagen ausgelotet werden. Der Nordhäuser Verband ist sich sicher, dass Unterstützung jeglicher Art durch die Erfurter Ministerien gegeben werde.

