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Mo, 07:04 Uhr
12.10.2009

Klarer Derbysieg in Salzgitter

Zweites Spiel, zum zweiten Mal zweistellig. Die Harzer Wölfe sind nach dem 15:0-Kantersieg zum Auftakt der Eishockey-Regionalliga Nord gegen Langenhagen ihrer Favoritenstellung im Derby beim Aufsteiger Salzgitter Icefighters klar gerecht geworden. Der Bericht in Ihrer nnz von Robert Koch...

Des einen Freud, des anderen Leid: Während die Wölfe im Vordergrund jubeln, muss Salzgitters Keeper Artur Jasieniak einen weiteren Gegentreffer hinnehmen

Der ESC siegte vor rund 500 Zuschauern deutlich mit 15:1 (4:0, 4:1, 7:0). Fleißigster Sammler von Scorerpunkten war diesmal Alois Öttl mit zwei Tore und drei Vorlagen. Schon nach 10 Sekunden bot sich den Wölfen die erste dicke Chance durch Stefan Bilstein. Auch in der Folge hielten die Harzer das Tempo hoch, der gute Artur Jasieniak im Tor der Icefighters hatte alle Hände voll zu tun. In der fünften Minute durften die knapp 200 mitgereisten Wölfe-Fans nach Vitalij Blanks Powerplay-Tor schließlich erstmals jubeln. Keine 30 Sekunden später hatte Benjamin Schulz im Nachsetzen das 2:0 erzielt, bis zur ersten Drittelpause trafen auch noch Erik Pipp (13.) und Vadim Jost (17.). Wölfe-Goalie Mario D'Antuono war dagegen kaum gefordert und verlebte einen sehr ruhigen Abend.

Die ungleiche Partie setzte sich im zweiten Drittel fort, mit drei Treffern zwischen der 25. und 27. Minute trieben die Harzer das Ergebnis in die Höhe. Die Hausherren wehrten sich nach Kräften und wurden in der 34. Minute für ihren Einsatz belohnt. Bei einer doppelten Überzahl fälschte Martin Gapinski zum Ehrentreffer ab. Die Wölfe antworteten mit einem Unterzahltreffer von Öttl aber umgehend (37.).

Der Schlussabschnitt sollte dann noch eindeutiger zu Gunsten der Harzer ausfallen. Sieben Mal schlug es noch im Kasten der Salzgitteraner ein. Maximilian Bauer (42.), Öttl (43.), Michele Meridian (47.), Pipp (49.), Jost (51.) und Bilstein (52.) waren erfolgreich, den Schlusspunkt zum 15:1 setzte Andreas Bippus (58.).

Nach dem gelungenen Saisonstart mit einer Torbilanz von 30:1 aus zwei Spielen erwartet die Wölfe bereits am anstehenden Mittwoch das nächste Spiel. Dann nämlich ist der ESC ab 20 Uhr in Hannover bei den Pferdeturm Towers gefordert. Die Hannoveraner überraschten am Wochenende mit einem 4:1-Auswärtserfolg beim Adendorfer EC. „Das dürfte ein anderes Kaliber werden als heute und der erste harte Prüfstein“, erwartet Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann.
Robert Koch
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