Mi, 09:54 Uhr
23.10.2002
Bürgernähe statt Warteschleifen
Bleicherode (nnz). Die Leistungen, die sich um die Sozialhilfe stricken, die sollen im Nordhäuser Landratsamt erledigt werden. Die Kommunen gaben sie nur ungern ab. Jetzt wurde noch mal ein Versuch der Rückholung gestartet.
Die Kommunen des Landkreises Nordhausen (außer Nordhausen) haben während der jüngsten Kreistagssitzung einen Vorschlag unterbreitet. Sie wollen eine personengebundene Finanzierung der Mitarbeiter vor Ort durch die Kreisverwaltung erreichen. Mehrere Gründe führten die Bürgermeister ins Feld der Entscheidung. Zum einen seien die von ihnen geforderten 130.000 Euro viel weniger Geld, als die Kreisverwaltung für die konzentrierte Bearbeitung derzeit kostet, zum anderen würde die Bürgernähe gewahrt bleiben.
Für die Empfänger von Sozialhilfe bedeutet die Konzentrierung einen ständigen Anmarschweg in die Kreisstadt, um sich schließlich im Landratsamt in eine Warteschlage einzureihen, wie es der Bleicheröder Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) gegenüber nnz formulierte. Kochbeck hofft nun auf eine baldige Entscheidung, die vor allem vernünftig ausfallen sollte. Im nächsten Kreisausschuß soll das Thema auf die Tagesordnung kommen, wurde den Bürgermeistern zugesagt.
Autor: nnzDie Kommunen des Landkreises Nordhausen (außer Nordhausen) haben während der jüngsten Kreistagssitzung einen Vorschlag unterbreitet. Sie wollen eine personengebundene Finanzierung der Mitarbeiter vor Ort durch die Kreisverwaltung erreichen. Mehrere Gründe führten die Bürgermeister ins Feld der Entscheidung. Zum einen seien die von ihnen geforderten 130.000 Euro viel weniger Geld, als die Kreisverwaltung für die konzentrierte Bearbeitung derzeit kostet, zum anderen würde die Bürgernähe gewahrt bleiben.
Für die Empfänger von Sozialhilfe bedeutet die Konzentrierung einen ständigen Anmarschweg in die Kreisstadt, um sich schließlich im Landratsamt in eine Warteschlage einzureihen, wie es der Bleicheröder Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) gegenüber nnz formulierte. Kochbeck hofft nun auf eine baldige Entscheidung, die vor allem vernünftig ausfallen sollte. Im nächsten Kreisausschuß soll das Thema auf die Tagesordnung kommen, wurde den Bürgermeistern zugesagt.

