Mi, 09:12 Uhr
23.10.2002
Woher kommt der viele Müll?
Nordhausen (nnz). Wohin mit dem Müll? Natürlich in die farbigen Tonnen und gelben Säcke, fein säuberlich getrennt und sortiert. Doch es geht auch anders. Die nnz hat dazu ein Beispiel gefunden. Zum Nachahmen wird es jedoch nicht empfohlen.
Unmittelbar an der alten Zeppelinbrücke, die seit einigen Tagen abgerissen wird, haben Bauleute eine wilde Mülldeponie entdeckt, deren Ausmaße sehr beachtlich erscheinen. Erste Hinweise für das Abkippen habe die Stadtverwaltung bereits im Juli von ehrenamtlichen Stadtinspektoren erhalten, sagte der zuständige Koordinator für Ordnung und Sauberkeit, Wolfram Thiele, der nnz. Als er sich das erste Mal die Riesensauerei ansah, traute er seinen Augen nicht. Und nach einer Inspektion war klar: Hierbei handelt es sich in erster Linie um Siedlungsabfall. Der könne nur von den wenigen Anwohner in diesem Bereich oder von den zahlreichen Kleingärtnern stammen. Beweise für diese These gebe es bislang nicht, man würde aber danach suchen.
Jetzt trennen Mitarbeiter der Stadtveraltung und Zivis den abgekippten Unrat vor Ort. Eine separierte Entsorgung sei billiger als das Vermischen mit Erdaushub.
Eine solche illegale Deponie sei jedoch im Stadtgebiet von Nordhausen kein Einzelfall. Schwerpunkte waren zum Beispiel das Gelände an der Hesseröder Straße sowie am Holungsbügel. Weitere Ablagerungen wurden entdeckt. Hier will Thiele jedoch keine Orte nennen, zu schnell würden andere Sünder ihren Müll gerade dort abkippen. Thiele wünscht sich, dass noch mehr Bürger Hinweise auf illegale Ablagerungen geben. Diese erreichen ihn mitunter jedoch anonym. Die Leute haben einfach Angst. Sie wollen nicht öffentlich in Erscheinung treten, vor allem wenn es um Vandalismus geht, so die Erfahrungen von Wolfram Thiele.
Autor: nnz
Unmittelbar an der alten Zeppelinbrücke, die seit einigen Tagen abgerissen wird, haben Bauleute eine wilde Mülldeponie entdeckt, deren Ausmaße sehr beachtlich erscheinen. Erste Hinweise für das Abkippen habe die Stadtverwaltung bereits im Juli von ehrenamtlichen Stadtinspektoren erhalten, sagte der zuständige Koordinator für Ordnung und Sauberkeit, Wolfram Thiele, der nnz. Als er sich das erste Mal die Riesensauerei ansah, traute er seinen Augen nicht. Und nach einer Inspektion war klar: Hierbei handelt es sich in erster Linie um Siedlungsabfall. Der könne nur von den wenigen Anwohner in diesem Bereich oder von den zahlreichen Kleingärtnern stammen. Beweise für diese These gebe es bislang nicht, man würde aber danach suchen.Jetzt trennen Mitarbeiter der Stadtveraltung und Zivis den abgekippten Unrat vor Ort. Eine separierte Entsorgung sei billiger als das Vermischen mit Erdaushub.
Eine solche illegale Deponie sei jedoch im Stadtgebiet von Nordhausen kein Einzelfall. Schwerpunkte waren zum Beispiel das Gelände an der Hesseröder Straße sowie am Holungsbügel. Weitere Ablagerungen wurden entdeckt. Hier will Thiele jedoch keine Orte nennen, zu schnell würden andere Sünder ihren Müll gerade dort abkippen. Thiele wünscht sich, dass noch mehr Bürger Hinweise auf illegale Ablagerungen geben. Diese erreichen ihn mitunter jedoch anonym. Die Leute haben einfach Angst. Sie wollen nicht öffentlich in Erscheinung treten, vor allem wenn es um Vandalismus geht, so die Erfahrungen von Wolfram Thiele.

