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Fr, 10:34 Uhr
02.10.2009

Breitbandinfos

Am 8. Oktober informiert das Landratsamt gemeinsam mit der FH Nordhausen, dem Thüringer Breitbandkompetenzzentrum und dem LEADER-Management über die zukünftige Breitbandversorgung im Landkreis Nordhausen. Am Vorabend der langen Nacht der Wissenschaften soll bei dieser kostenfreien Informationsveranstaltung ab 18 Uhr im Audimax diskutiert werden, wie auch der ländliche Raum an schnelle Internetleitungen angeschlossen werden kann. Interessenten sind dazu herzlich eingeladen. Es referieren unter anderem Andreas Kaßbohm vom Landeswirtschaftsministerium zur Breitbandversorgung im ländlichen Raum des Landkreises Nordhausen und Frank Thomas vom Breitbandkompetenzzentrum Thüringen zur Kooperation zwischen Breitbandkompetenzzentrum, Landkreis und Gemeinden. Dr. Sabine Mehne von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes berichtet über die nun geplanten nächsten Schritte bei der Förderung der Breitbandversorgung.

Den Landkreis besser als bisher mit schnellen Internetanbindungen zu versorgen, ist eine zentrale Zukunftsaufgabe – nicht nur für die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch in der Bildung und nicht zuletzt im Privatleben. Das Landratsamt hat bereits mit Fragebögen den derzeitigen Bestand und den Bedarf an schnellem Internet erfasst. An dieser Befragung haben sich zahlreiche Unternehmen und Haushalte beteiligt. Die Erhebung macht deutlich, dass insbesondere im ländlichen Teil des Landkreises viele Unternehmen und Einwohner unzufrieden mit der derzeitigen Internetversorgung sind. In einer Machbarkeitsuntersuchung sollen konkrete technische Lösungen passend zu den jeweiligen Bedingungen in den Kommunen entwickelt werden. Mit so genannten Interessenbekundungsverfahren sollen dann Netzanbieter gewonnen werden, die auch mithilfe von Fördermittel auf Basis der neuen Förderrichtlinien die Anbindungen aufbauen.

In der vergangenen Woche begann im Rahmen des Pilotprojektes „DSL für Thüringen“ der Netkom/EON bereits der Ausbau schneller Internetverbindungen in Sollstedt, der als Modellvorhaben ohne staatliche Förderung möglich ist. Folgen werden zunächst Wipperdorf und Werther. Weitere entsprechende Maßnahmen werden mit Netkom in Kürze sondiert.
Hinter dem schon erwähnten Breitbandkompetenzzentrum für Thüringen verbirgt sich die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), die diese Aufgabe übernommen hat. Die LEG berät und betreut nun Gebietskörperschaften, private und gewerbliche Interessenten kostenlos, um ihre Kommunikationsinfrastruktur zu verbessern.
Autor: nnz

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