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Sa, 17:34 Uhr
19.10.2002

Harz-Paradies: Gärten zum Träumen

Nordhausen (nnz/djd). Ob Eden oder Avalon - das Paradies stellte man sich einst als Garten vor. Ein Stück Paradies schuf man sich mit realen Gärten: vom Klostergarten über die Lustgärten des Adels bis zu späteren Privatgärten und Parks.



Wernigerode Besonders reich an bedeutenden Gartenanlagen ist die alte Kulturlandschaft Harz. Glanzstücke dieser Gartenlandschaft kann man in Wernigerode bewundern. Die "bunte Stadt im Harz" ist nämlich nicht nur ein Juwel der Fachwerkarchitektur, sie lädt auch zum Spaziergang durch 400 Jahre Gartenkultur ein: zum Beispiel im "Tiergarten". Er wurde erstmals im 15. Jahrhundert als Wildareal für gräfliche Jagden erwähnt. Aus den Anfängen entwickelte sich später ein Landschaftspark nach dem Ideal empfindsamer Gartenkultur. Auch große Teile des im 16. Jahrhundert angelegten und 1713 im französischen Barockstil umgestalteten "Lustgartens" wurden zum Landschaftsgarten im englischen Stil.

In den Gärten der "Schlossterrassen" findet man dagegen noch manches aus der Renaissance, so den Weingarten mit der Grotte des "Wilden Harzmannes". Da die Gärten ganzjährig offen sind, ist ein Ausflug in die Geschichte jederzeit möglich. Und die Reise führt auch in die Zukunft: Unter dem Motto "Harzblicke" bereitet sich Wernigerode schon jetzt auf die Landesgartenschau 2006 vor. Infos unter Tel.: 03943-633035 und www.wernigerode.de
Autor: nnz

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