Mi, 09:27 Uhr
16.10.2002
Pilotprojekt "Hundeklo" läuft an
Nordhausen (nnz). Hunde sind die besten Freunde des Menschen. Dieser Spruch gilt so lange, bis selbst der Hundefreund einmal in einen Haufen getreten ist. Die Stadtverwaltung Nordhausen hat sich jetzt etwas für Hundebesitzer einfallen lassen...
Ordnungspolitisch sind die Vierbeiner und ihre biologischen Hinterlassenschaften schon lange ein Ärgernis. Mit Beobachtern des Ordnungsamtes und finanziellen Sanktionen will man den wilden Ablagerungen begegnen. Vor einigen Monaten hatte die nnz bereits darauf aufmerksam gemacht, dass dem vorbildlichen Hundebesitzer keine Möglichkeit in Nordhausen gegeben ist, die Abfälle seines Vierbeiners – wie in anderen Städten - zu entsorgen. Das soll sich jetzt ändern.
Mit einem Pilotprojekt will die Verwaltung den Hundebesitzern entgegen kommen. In der Promenade sollen in den kommenden Tagen zwei Hunde-WC aufgebaut werden. Im oberen Bereich der Entsorgungsstation kann der spazierende Hundebesitzer einen Plastikbeutel entnehmen, die tierischen Abfälle aufnehmen und im unteren Behältnis entsorgen. Wie die nnz erfuhr, sollen die beiden Behältnisse über einen Zeitraum von sechs Monaten getestet werden. Danach soll über die Zukunft der Entsorgungsstationen entschieden werden. Vielleicht im Stadtrat?
Private Grundstücksbesitzer wollen natürlich auch dem Hundedreck zu Leibe rücken. Sie investieren jedoch an anderer Stelle: Mit Hinweisschildern zum Beispiel. Ein solches Schild hat die nnz in der Kurzen Straße in Nordhausen entdeckt. Ob sich Herrchen oder Hund jedoch daran halten, das konnte noch nicht getestet werden.
Letztlich kommt es in dieser Beziehung darauf an, welche Einstellung Herrchen oder Frauchen zur Umwelt haben. Eine erzieherische Wirkung auf Bello und Co. konnte noch nicht nachgewiesen werden.
Autor: nnz
Ordnungspolitisch sind die Vierbeiner und ihre biologischen Hinterlassenschaften schon lange ein Ärgernis. Mit Beobachtern des Ordnungsamtes und finanziellen Sanktionen will man den wilden Ablagerungen begegnen. Vor einigen Monaten hatte die nnz bereits darauf aufmerksam gemacht, dass dem vorbildlichen Hundebesitzer keine Möglichkeit in Nordhausen gegeben ist, die Abfälle seines Vierbeiners – wie in anderen Städten - zu entsorgen. Das soll sich jetzt ändern.Mit einem Pilotprojekt will die Verwaltung den Hundebesitzern entgegen kommen. In der Promenade sollen in den kommenden Tagen zwei Hunde-WC aufgebaut werden. Im oberen Bereich der Entsorgungsstation kann der spazierende Hundebesitzer einen Plastikbeutel entnehmen, die tierischen Abfälle aufnehmen und im unteren Behältnis entsorgen. Wie die nnz erfuhr, sollen die beiden Behältnisse über einen Zeitraum von sechs Monaten getestet werden. Danach soll über die Zukunft der Entsorgungsstationen entschieden werden. Vielleicht im Stadtrat?
Private Grundstücksbesitzer wollen natürlich auch dem Hundedreck zu Leibe rücken. Sie investieren jedoch an anderer Stelle: Mit Hinweisschildern zum Beispiel. Ein solches Schild hat die nnz in der Kurzen Straße in Nordhausen entdeckt. Ob sich Herrchen oder Hund jedoch daran halten, das konnte noch nicht getestet werden. Letztlich kommt es in dieser Beziehung darauf an, welche Einstellung Herrchen oder Frauchen zur Umwelt haben. Eine erzieherische Wirkung auf Bello und Co. konnte noch nicht nachgewiesen werden.


