eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 17:00 Uhr
10.09.2009

Schachtbauer im Gespräch

Heute hatte die Schachtbau Nordhausen GmbH zum alljährlichen „Treffpunkt SBN – Neues für Kunden und Partner“ eingeladen. Auch in diesem Jahr war die Resonanz auf die Einladung und die damit verbundene Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen, sehr groß.

sbn (Foto: sbn) sbn (Foto: sbn)

Mehr als 200 Kunden, Partner und Freunde des traditionsreichen Unternehmens waren nach Nordhausen gekommen. Nach der Begrüßung der Gäste durch Geschäftsführer Jens Peters, stellte Jürgen Stäter die Unternehmenssituation des Jahres 2009 vor.

Im Brennpunkt der unternehmerischen Bemühungen, so Stäter, steht die Infrastruktur in Deutschland. Nicht mehr der klassische Maschinenbau wird in diesem und im kommenden Jahr das Leistungsportfolio des Unternehmens dominieren, sondern die Teilhabe an den infrastrukturellen Vorhaben, die durch politische Entscheidungen (zum Beispiel Konjunkturpakete) vorgegeben wurden. Hier sieht der Vorsitzende der Geschäftsführung neben erwarteten auf internationalem Terrain zunehmende Chancen für das Nordhäuser Unternehmen in einem sich ändernden Umfeld.

sbn (Foto: sbn) sbn (Foto: sbn)

Zur Stahlbaukompetenz, über deren Entwicklung in Nordhausen, die Einführung neuer Verfahren und Produkte berichteten Burkhard Senk, verantwortliche Schweißaufsicht des Unternehmens sowie der Oberbauleiter für den Stahlbrückenbau, Thomas Stäter. Danach widmete sich der Abteilungsleiter Bergbau, Michael Seifert, der Welt des Verborgenen. Ableitend aus seinem Rapportbuch, stellte Seifert die Bergbau-Aktivitäten der Schachtbau Nordhausen GmbH vor und gab einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft dieses Geschäftssegments.

Tradition hat beim Kundentag der Schachtbau Nordhausen GmbH ein Gastvortrag. War es im vergangenen Jahr eine Referat des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der BAUER AG, und ehemaligen Befehlshaber der KFOR-Friedenstruppe im Kosovo, General a. D. Dr. Klaus Reinhardt, berichtete in diesem Jahr Dipl.-Ing. Dietrich Enss über das „Bauen im Schnee“. Der anerkannte Experte für Polarbauten beschäftigt sich intensiv seit 1979 mit der Planung und dem Bau von Antarktisstationen und war u.a. bei den Filchner- und Kohnen Stationen, wie auch dem Greenpeace World Park, der englischen Halley V sowie der indischen Dakshin Gangotri und der pakistanischen Sommerstation beteiligt.

sbn (Foto: sbn) sbn (Foto: sbn)

Auch an der Planung, der Vorbereitung und dem Bau der „Neumayer-Stationen I- III“ in der Antarktis hatte Enss einen wesentlichen Anteil, was von ihm am Beispiel der im Jahr 2009 fertiggestellten Neumayer-Station III sehr bildhaft dargestellt wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die unwirtlichen Bedingungen von bis zu minus 45 Grad Celsius eingegangen. Der Stationsort befindet sich nahe dem nordöstlichen Ende des Schelfeises mit der nur wenige Kilometer entfernten, Atkabucht genannten Einbuchtung in der Eiskante im Osten. Das Schelfeis ist bei der Neumayer-Station 230 m dick und fließt mit einer Geschwindigkeit von etwa 170 m im Jahr in Richtung der Abbruchkante, die ungefähr 16 km weiter nördlich liegt. Die geografische Lage der Eisküste ist stabil wegen einiger Erhebungen am Meeresboden, die bis zur schwimmenden Schelfeisplatte hinaufreichen.

Im zweiten Teil des zwanglosen Treffens nutzten die Gäste die Möglichkeit zu Gesprächen und Informationsaustausch, sowie Betriebsrundgängen, in deren Mittelpunkt die vielfältigen Möglichkeiten in den neuen Hallen für den Stahl- und Maschinenbau standen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)