Mi, 11:16 Uhr
09.09.2009
Ausgrabungsentdeckung an der "Flohburg"
Die Archäologen sind bei ihren Grabungsarbeiten an der Flohburg in der Nordhäuser Altstadt wieder fündig geworden und haben einen alten Schachtkeller gefunden. Auf dem jetzt untersuchten Areal soll ein Anbau für das spätere stadthistorische Museum errichtet werden.
Es ist der vierte Keller dieser Art, den wir in Nordhausen gefunden haben, sagte Grabungsleiter Peter Sukalla. Zwei wurden bei den Grabungen an der Engelsburg frei gelegt, ein weiterer auf dem Gelände des Humboldt-Gymnasiums in der Domstraße. Das Alter des Kellers schätzt Sukalla auf etwa 800 Jahre. Nach Aufgabe der Funktion als Keller wurde er mit Abfall verfüllt. Das älteste Zeugnis der Verfüllung ist eine Keramikscherbe aus dem 14. Jahrhundert. Das jüngste Zeugnis ist eine Münze aus dem Jahr 1780.
Grabungsmitarbeiter Udo Schmidt zeigt den Keller.
Der Keller sei rund 4 Meter tief in die Erde eingelassen. Der untere Teil ist vollkommen erhalten. Vom oberen Teil sehen wir heute nur noch Seitenteile und den Ansatz eines Bogens.
Der Keller sei als Lager genutzt worden. Hier herrschte ein fantastisches Klima für alles, was kühl aufbewahrt werden musste, so der Grabungsleiter. Aus seiner Sicht, so Sukalla, sollte man darüber nachdenken, Teile des Kellers in den Museumsneubau zu integrieren.
Autor: nnzEs ist der vierte Keller dieser Art, den wir in Nordhausen gefunden haben, sagte Grabungsleiter Peter Sukalla. Zwei wurden bei den Grabungen an der Engelsburg frei gelegt, ein weiterer auf dem Gelände des Humboldt-Gymnasiums in der Domstraße. Das Alter des Kellers schätzt Sukalla auf etwa 800 Jahre. Nach Aufgabe der Funktion als Keller wurde er mit Abfall verfüllt. Das älteste Zeugnis der Verfüllung ist eine Keramikscherbe aus dem 14. Jahrhundert. Das jüngste Zeugnis ist eine Münze aus dem Jahr 1780.
Grabungsmitarbeiter Udo Schmidt zeigt den Keller.
Der Keller sei rund 4 Meter tief in die Erde eingelassen. Der untere Teil ist vollkommen erhalten. Vom oberen Teil sehen wir heute nur noch Seitenteile und den Ansatz eines Bogens.
Der Keller sei als Lager genutzt worden. Hier herrschte ein fantastisches Klima für alles, was kühl aufbewahrt werden musste, so der Grabungsleiter. Aus seiner Sicht, so Sukalla, sollte man darüber nachdenken, Teile des Kellers in den Museumsneubau zu integrieren.


