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Do, 16:45 Uhr
27.08.2009

Kandidaten-Optimismus

Die Kandidaten, vor allem die Direktkandidaten, die keinen aussichtsreichen Listenplatz ihr Eigen nennen, müssen voller Optimismus sein. Einer der Optimisten ist Andreas Wieninger...

Schwiderke, Wieninger (Foto: SPD) Schwiderke, Wieninger (Foto: SPD)
Wollen es beide „direkt“ wissen: Joachim Schwiderke (Kandidat für den Bundestag) unterstützte Andreas Wieninger am Infostand

„Aus den Bürgergesprächen im Wahlkampf weiß ich, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass sie am kommenden Sonntag zwei Wahlstimmen abgeben können“, machte der SPD-Landtagskandidat Andreas Wieninger deutlich. Und in der Tat kann der Wähler zur Landtagswahl mit seiner Zweitstimme für eine Partei die prozentuale Sitzverteilung im Thüringer Landtag bestimmen, aber mit der Erstimme seinen ganz persönlichen Favorit der Direktkandidaten für den Landtag festlegen. Denn es kommt der direkt für Nordhausen in den Landtag, welcher am Sonntag als Person die meisten Stimmen erreicht.

„Wer mir am Sonntag seine Stimme gibt, kann davon ausgehen, dass ich mich im Landtag klar für unsere Rolandstadt stark machen werde und auch dazu stehe, wenn es mal schwierig wird“, so Andreas Wieninger und baut als jetziger SPD-Fraktionschef im Stadtrat auf die gute Arbeit der Sozialdemokraten in der Stadt Nordhausen. „Viele haben mir bei den Gesprächen auf der Straße oder bei den Veranstaltungen bestätigt, dass sie mit der Entwicklung der Rolandstadt sehr zufrieden sind und die SPD die einzige Partei in der Stadt ist, welche klar für unser Nordhausen Position bezieht“, erklärte Wieninger.

„Alle versprechen immer für die Stadt zu sein, aber wenn die Polizei ins Eichsfeld verlagert wird oder die Theaterzuschüsse gekürzt werden sollen, dann waren wir es die der CDU in Erfurt die rote Karte gezeigt haben“, betont Wieninger.

Besonders kritisch sieht Wieninger übrigens die Arbeit der CDU-Landesregierung im Bereich der Kinderbetreuung. „Die Thüringer Konservativen haben in den letzten fünf Jahren in diesem Bereich einen Glaubenskrieg gefahren und dies muss ein Ende haben“, so Andreas Wieninger. Bei einem Wahlsieg, würde der SPD-Frontmann natürlich auch weiterhin im Stadtrat bleiben, „somit wird eine direkte Verknüpfung der Landes- mit der Stadtpolitik hergestellt.“
Autor: nnz

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Kommentare
denk-mal
27.08.2009, 20:06 Uhr
nicht zu ertragen
gut ich weiss es ist wahlkampf, ich kann auch verstehen, dass man da seine eigenen gewesenen heldentaten besonders herausstellen will, aber ständig darauf rumzureiten, dass die spd in nordhausen und besonders im nordhäuserstadtrat immer allein, alles für diese stadt gemacht hat, dass andere überhaupt nicht erwähnt werden passt zu dem gesamteindruck.

die spd schmückt sich bevorzugt mit fremden federn. wer hat das spassbad auf den weg gebracht ? wer hat die südharzgalerie hier bauen lassen ? wer hat die landesgartenschau, genauer die option für die landesgartenschau nach nordhausen geholt ? welche landespolitiker aus nordhausen haben sich für die ansiedlung der fachhochschule stark gemacht ?

herr wienninger ich habe den verdacht sie leiden auf grund ihres hochmotivierten wahlkampfes unter realitätsverlust, oder mindestens ist der rückblick wahlkampftechnisch schlichtweg eingenebelt und sie erkennen nur noch fragmente! aber am 30. ist alles vorbei und sie müssen dann wieder all den jetzt von ihnen vergessenen und gekränkten in die augen sehen, wenn sie glück haben haben ihre kollegen stadträte dann einen spontanen gedächtnisverlust.
das beste daran ist ihre frau rinke fehlt als schützenhilfe - die will ja jetzt in erfurt für ihre nordhäuser alles rausreißen.
Nervensäge
28.08.2009, 11:53 Uhr
Stadtrat
Sehr geehrter(e) "denk-mal", nach der Wahl wird es wieder sein wie immer. Die gegenseitigen Anschuldigungen schiebt man auf den heissen Wahlkampf und verbrüdert sich wieder im Stadtrat.
Weil jeder Stadtrat doch irgendwie vom anderen abhängig ist. Oder ??
Manfred
28.08.2009, 12:22 Uhr
Sachliche Zusammenarbeit
Die Stadträte sollen nach der Wahl zum Wohle der Bürger der Stadt Nordhausen im Sinne eines Stadtparlaments zusammenarbeiten.
Wenn hier Herr Wieninger gute Vorschläge macht, wird sich dem auch kein verantwortunsbewusster Stadtrat entgegenstellen. Der Stadtrat sollte nicht für politische Spielchen genutzt werden. Es konnte nur so viel in den vergangenen Jahren für Nordhausen erreicht werden weil die Stadträte sich in der Sache einig waren.
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