Di, 10:54 Uhr
08.10.2002
Nordhausen bleibt Sorgenkind
Nordhausen (nnz). Die Arbeitslosigkeit ist auch im Landkreis Nordhausen im September zurückgegangen. Der Trend war allerdings deutlich schwächer als in den Nachbarlandkreisen.
Im September hat sich das Niveau der Arbeitslosigkeit im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Eichsfeld spürbar verringert. Im Landkreis Nordhausen fiel der Rückgang der Arbeitslosenzahl nur halb so hoch aus wie im Kyffhäuserkreis. Zu dieser Einschätzung kommt das Nordhuser Arbeitsamt in seinem Monatsbericht.
Ende September registrierten die Mitarbeiter im Hauptamt Nordhausen 192 Arbeitslose weniger als vor einem Monat. Insgesamt gab es im Landkreis Nordhausen 9.130 Arbeitslose. Das macht eine Quote von 19,8 Prozent, nach 20,2 Prozent im August. Damit waren 261 Frauen und Männer weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr. Während des Monats gingen im Hauptamt 966 Arbeitslosmeldungen ein, über 100 weniger als im August, auch 175 weniger als im September des Vorjahres. 1.158 Frauen und Männer konnten sich im Monat als Arbeitslose abmelden. 296 erhielten einen Arbeitsplatz über die Vermittlungsaktivitäten des Amtes, 223 davon in der Wirtschaft.
Auch konnten 213 Arbeitsuchende über Stellenangebote der Selbstinformationseinrichtungen des Arbeitsamtes oder aus anderen Medien und Informationsquellen in neue Arbeitsverhältnisse einmünden.
Beschäftigung schaffende Maßnahmen begannen im September für 73 Arbeitslose, am Ende des Berichtsmonats hat sich dadurch im zweiten Arbeitsmarkt die Beschäftigungslage fast auf dem Vormonatsniveau gehalten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt fördert das Arbeitsamt 78 Frauen und Männer mehr in diesen Maßnahmen. Berufliche Weiterbildungen haben im Monat für 152 neue Teilnehmer begonnen, am Monatsende standen insgesamt 1.020 Personen des Landkreises im Qualifizierungsprozess.
Die Daten für Nordthüringen:
Artern: 23,7 Prozent
Bad Langensalza: 17,0 Prozent
Mühlhausen: 14,9 Prozent
Nordhausen: 19,8 Prozent
Heiligenstadt: 12,6 Prozent
Sonderhausen: 20,8 Prozent
Leinefelde: 15,2 Prozent
Die Angaben in Prozent in diesem Beitrag beziehen sich auf abhängig zivile Erwerbspersonen.
Autor: nnzIm September hat sich das Niveau der Arbeitslosigkeit im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Eichsfeld spürbar verringert. Im Landkreis Nordhausen fiel der Rückgang der Arbeitslosenzahl nur halb so hoch aus wie im Kyffhäuserkreis. Zu dieser Einschätzung kommt das Nordhuser Arbeitsamt in seinem Monatsbericht.
Ende September registrierten die Mitarbeiter im Hauptamt Nordhausen 192 Arbeitslose weniger als vor einem Monat. Insgesamt gab es im Landkreis Nordhausen 9.130 Arbeitslose. Das macht eine Quote von 19,8 Prozent, nach 20,2 Prozent im August. Damit waren 261 Frauen und Männer weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr. Während des Monats gingen im Hauptamt 966 Arbeitslosmeldungen ein, über 100 weniger als im August, auch 175 weniger als im September des Vorjahres. 1.158 Frauen und Männer konnten sich im Monat als Arbeitslose abmelden. 296 erhielten einen Arbeitsplatz über die Vermittlungsaktivitäten des Amtes, 223 davon in der Wirtschaft.
Auch konnten 213 Arbeitsuchende über Stellenangebote der Selbstinformationseinrichtungen des Arbeitsamtes oder aus anderen Medien und Informationsquellen in neue Arbeitsverhältnisse einmünden.
Beschäftigung schaffende Maßnahmen begannen im September für 73 Arbeitslose, am Ende des Berichtsmonats hat sich dadurch im zweiten Arbeitsmarkt die Beschäftigungslage fast auf dem Vormonatsniveau gehalten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt fördert das Arbeitsamt 78 Frauen und Männer mehr in diesen Maßnahmen. Berufliche Weiterbildungen haben im Monat für 152 neue Teilnehmer begonnen, am Monatsende standen insgesamt 1.020 Personen des Landkreises im Qualifizierungsprozess.
Die Daten für Nordthüringen:
Artern: 23,7 Prozent
Bad Langensalza: 17,0 Prozent
Mühlhausen: 14,9 Prozent
Nordhausen: 19,8 Prozent
Heiligenstadt: 12,6 Prozent
Sonderhausen: 20,8 Prozent
Leinefelde: 15,2 Prozent
Die Angaben in Prozent in diesem Beitrag beziehen sich auf abhängig zivile Erwerbspersonen.

