Do, 16:36 Uhr
20.08.2009
Zeh erinnert an Prager Frühling
Vor 41 Jahren marschierten die Truppen des Warschauer Vertrages in die damalige CSSR ein. Das war der Anfang vom Ende des so genannten Prager Frühling. Dazu schreibt Dr. Klaus Zeh (CDU) in der nnz...
Vor 41 Jahren wurde der Traum von Freiheit und Demokratie des tschechoslowakischen Volkes auf brutale Weise durch militärische Gewalt zerstört. Doch der Funken der Freiheit und die Hoffnung auf Demokratie lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken. 21 Jahre nach dieser Niederlage der Freiheit stand Prag wieder im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. In der Deutschen Botschaft hatten Tausende DDR-Bürger Zuflucht gesucht und damit dokumentiert, dass sie nicht mehr Geiseln des SED-Regimes sein wollten.
Die Botschaftsflüchtlinge haben ihr Schicksal selbst in die Hand genommen und wurden damit zu Wegbereitern der friedlichen Revolution. Ihr Schicksal hat die Menschen nicht nur in der DDR, sondern im gesamten Ostblock aufgerüttelt und ihnen Mut gemacht, sich gegen Willkür und Unterdrückung aufzulehnen. Wenige Tage nach dem Anfang Oktober die Züge von Prag über Dresden gen Westen rollten, gingen in Leipzig die Menschen auf die Straße und leiteten mit dem Ruf: Wir sind das Volk das Ende der DDR und des gesamten Ostblocks ein. Die friedliche Revolution und der Fall der Berliner Mauer führten zu gesellschaftlichen Umwälzungen, in deren Ergebnis Demokratie und Freiheit die Völker Europas vereinten.
Das heute friedlich vereinte Europa ist das Vermächtnis der Bürger- und Freiheitsbewegung. Das Ideal der Freiheit war das Bindeglied der Opposition gegen den Kommunismus. Diese erkämpfte Freiheit ist ein hohes Gut. Wir müssen sie täglich verteidigen gegen Extremisten aller Couleur.
Dr. Klaus Zeh
Autor: nnzVor 41 Jahren wurde der Traum von Freiheit und Demokratie des tschechoslowakischen Volkes auf brutale Weise durch militärische Gewalt zerstört. Doch der Funken der Freiheit und die Hoffnung auf Demokratie lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken. 21 Jahre nach dieser Niederlage der Freiheit stand Prag wieder im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. In der Deutschen Botschaft hatten Tausende DDR-Bürger Zuflucht gesucht und damit dokumentiert, dass sie nicht mehr Geiseln des SED-Regimes sein wollten.
Die Botschaftsflüchtlinge haben ihr Schicksal selbst in die Hand genommen und wurden damit zu Wegbereitern der friedlichen Revolution. Ihr Schicksal hat die Menschen nicht nur in der DDR, sondern im gesamten Ostblock aufgerüttelt und ihnen Mut gemacht, sich gegen Willkür und Unterdrückung aufzulehnen. Wenige Tage nach dem Anfang Oktober die Züge von Prag über Dresden gen Westen rollten, gingen in Leipzig die Menschen auf die Straße und leiteten mit dem Ruf: Wir sind das Volk das Ende der DDR und des gesamten Ostblocks ein. Die friedliche Revolution und der Fall der Berliner Mauer führten zu gesellschaftlichen Umwälzungen, in deren Ergebnis Demokratie und Freiheit die Völker Europas vereinten.
Das heute friedlich vereinte Europa ist das Vermächtnis der Bürger- und Freiheitsbewegung. Das Ideal der Freiheit war das Bindeglied der Opposition gegen den Kommunismus. Diese erkämpfte Freiheit ist ein hohes Gut. Wir müssen sie täglich verteidigen gegen Extremisten aller Couleur.
Dr. Klaus Zeh

