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Do, 12:24 Uhr
20.08.2009

Auf Zeit woanders

Das Gerüst rund um das Pestalozzi-Förderzentrum am Geiersberg steht bereits. Etwa 1,44 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II fließen in die Sanierung des Schulgebäudes. Dach, Fenster und Fassade werden erneuert und Klassenräume vergrößert, was die Unterrichtbedingungen zukünftig weiter verbessern und Energiekosten einsparen wird. Doch wohin mit den Schülern?

Angeschaut (Foto: Piper/pln) Angeschaut (Foto: Piper/pln)

Die Baumaßnahmen sind bis Februar/März nächsten Jahres angesetzt. Damit der Unterricht während der Arbeiten nicht durch Baulärm gestört wird, hat der Landkreis Nordhausen als Schulträger ein Ausweichquartier gesucht und mit Hilfe des Südharz-Krankenhauses auch gefunden: In den beiden ehemaligen Gebäuden der Psychiatrie des Krankenhauses sind nun Klassenräume auf Zeit entstanden.

Rund 230 Schüler des Förderzentrums sowie 30 Kinder der angeschlossenen schulvorbereitenden Einrichtung in Nordhausen-Ost, die ebenfalls saniert wird, werden nun hier, wenige Meter vom Schulgebäude am Geiersberg entfernt, unterrichtet. Schulleiterin Bärbele Herr zeigte Landrat Joachim Claus (CDU), der zweiten Beigeordneten Loni Grünwald (LINKE) und Hans Rumpf, Fachbereichsleiter Schul- und Gebäudeverwaltung, die neuen Räumlichkeiten. „Dank des großartigen Einsatzes der Mitarbeiter des Landratsamtes konnte das Schuljahr ohne Einschränkung beginnen. Wir haben keine Unterrichtsstunde verloren“, freute sich Bärbele Herr.

Angeschaut (Foto: Piper/pln) Angeschaut (Foto: Piper/pln)

Landrat Joachim Claus und seine Kollegen nutzen die Gelegenheit, sich bei den Hausmeistern des Landratsamtes zu bedanken, die nicht nur den Umzug übernommen hatten, sondern auch handwerklich an vielen Ecken mit anpackten. „Das haben unsere Leute wirklich gut gemacht“, sagte Joachim Claus. „Einen Dank schicken wir auch an das Südharz-Krankenhaus, das uns die Gebäude kostengünstig zur Verfügung stellt.“
Autor: nnz

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