Mi, 17:33 Uhr
19.08.2009
Gericht im Ex-Kommando
Das neue Domizil des Nordhäuser Sozialgerichts wird ab 2010 das seit Jahren leer stehende frühere Gebäude des Nordhäuser Wehrkreiskommandos am Taschenberg. Das sagte heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) bei einem vor Ort-Termin im ehemaligen NVA-Gebäude.
In neuem Glanz soll das frühere Wehrkreiskommando erstrahlen. Die endgültige Farbe der Fassade steht allerdings noch nicht fest
Derzeit laufen dort die Umbauarbeiten auf Hochtouren – im Auftrag der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die das Gebäude 2007 vom Bundesvermögensamt Erfurt gekauft hatte. Innerhalb von fünf Monaten – also bis zum Jahresende – müssen wir das Gebäude bereit haben für den Einzug des Gerichts. Das ist eine Riesenaufgabe, die wir aber schultern werden. 2010 kann das Gericht hier seine Pforten öffnen, sagte SWG-Geschäftsführerin Carola Franke. Bis dahin würden 2000 Quadratmeter Bürofläche komplett saniert. Dafür werde man rund 2 Millionen Euro investieren. Der größte Teil der Aufträge für die insgesamt parallel arbeitenden 17 Gewerke sei an Nordhäuser Unternehmer vergeben worden.
Frau Rinke erläuterte, dass es für Nordhausen wichtig sei, möglichst viele Landesinstitutionen in der Stadt zu halten. Das bisherige Gebäude des Sozialgerichts am Alten Tor sei zu klein gewesen und auch nicht behindertengerecht. Da ist dieser Standort hier viel besser: In Sichtweite des Amtsgerichts, im Herzen der Stadt und mit ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände bzw. in unmittelbarer Nähe. Hinzu kommt eine gute Erreichbarkeit mit der Straßenbahn.
Auf dem Bebel-Platz könnten Fahrzeuge der Gerichts-Besucher kostenlos abgestellt werden, und auch für das Gelände zwischen Amtsgericht und Morgenröte-Schule prüfe die Stadt derzeit, ob es auch dort Abstellmöglichkeiten für Autos geben könne.
Sie freue sich, so die Oberbürgermeisterin weiter, dass mit der Sanierung des Gebäudes durch die SWG und der Nutzung durch das Gericht nach Jahren wieder Leben in das Haus einzieht, das zugleich ein freundlicheres Gesicht bekommen wird.
Autor: nnzIn neuem Glanz soll das frühere Wehrkreiskommando erstrahlen. Die endgültige Farbe der Fassade steht allerdings noch nicht fest
Derzeit laufen dort die Umbauarbeiten auf Hochtouren – im Auftrag der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die das Gebäude 2007 vom Bundesvermögensamt Erfurt gekauft hatte. Innerhalb von fünf Monaten – also bis zum Jahresende – müssen wir das Gebäude bereit haben für den Einzug des Gerichts. Das ist eine Riesenaufgabe, die wir aber schultern werden. 2010 kann das Gericht hier seine Pforten öffnen, sagte SWG-Geschäftsführerin Carola Franke. Bis dahin würden 2000 Quadratmeter Bürofläche komplett saniert. Dafür werde man rund 2 Millionen Euro investieren. Der größte Teil der Aufträge für die insgesamt parallel arbeitenden 17 Gewerke sei an Nordhäuser Unternehmer vergeben worden.
Frau Rinke erläuterte, dass es für Nordhausen wichtig sei, möglichst viele Landesinstitutionen in der Stadt zu halten. Das bisherige Gebäude des Sozialgerichts am Alten Tor sei zu klein gewesen und auch nicht behindertengerecht. Da ist dieser Standort hier viel besser: In Sichtweite des Amtsgerichts, im Herzen der Stadt und mit ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände bzw. in unmittelbarer Nähe. Hinzu kommt eine gute Erreichbarkeit mit der Straßenbahn.
Auf dem Bebel-Platz könnten Fahrzeuge der Gerichts-Besucher kostenlos abgestellt werden, und auch für das Gelände zwischen Amtsgericht und Morgenröte-Schule prüfe die Stadt derzeit, ob es auch dort Abstellmöglichkeiten für Autos geben könne.
Sie freue sich, so die Oberbürgermeisterin weiter, dass mit der Sanierung des Gebäudes durch die SWG und der Nutzung durch das Gericht nach Jahren wieder Leben in das Haus einzieht, das zugleich ein freundlicheres Gesicht bekommen wird.













