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Mi, 12:54 Uhr
19.08.2009

nnz-Forum: FDP und die „Mittelschicht“

Ein Leser der nnz beschäftigt sich vor den Wahlen intensiv mit den Parteien, die um die Gunst der Wähler und schließlich um die Macht buhlen. Heute seine Meinung zur FDP in diesem Lande...


Was gibt es aus meiner Sicht von der FDP zu sagen? Sie steht für den neoliberalen Aberglauben an die Allheilkräfte des Marktes. Wo das hingeführt hat sieht, man ja. FDP das heißt kompromissloses Hauen und Stechen der einzelnen Bürger um den Maximalprofit. FDP heißt – Eigeninitiative und Selbstbestimmung, im Sinne von Finanzjongleuren und Versicherungsdrückern. So ungefähr beschreibt der Parteienforscher Thomas Wieczorek die Partei nicht zu Unrecht.

Wenn ich mir die Wahlplakate der Partei anschaue, oder die Artikel in der nnz lese, glaube ich, ich bin in einen falschen Film. Die FDP macht mit sozialen Themen Wahlkampf. Sie wollen Hartz-IV abschaffen und sind für eine Bessere Bildung und plötzlich erkennen sie, dass die Kinder unsere Zukunft sind und so weiter und so weiter.

Ihr Chef Westerwelle war sich nicht einmal zu schade im Jahr 2000 im Big-Brother-Haus auf Stimmenfang zu gehen. Heute darf man ihn nicht mehr daran erinnern. Die FDP will etwas für die kleinen Betriebe machen, die Frage ist, was versteht die FDP unter „Kleinbetrieb“? Ja lieber Leser, es liegt bei Ihnen, ob die FDP mitregieren kann.

Noch eins zum Schluss: Jetzt werden viele sagen, ich könne nur kritisieren. Und genau hierin liegt die Begründung dafür, warum ich in keiner Partei bin. Wäre ich in einer der Parteien, dann könnte ich nicht so schreiben, wie ich es tue. Man würde mir einen Maulkorb verpassen und weil ich mir nicht verbieten lasse, zu schreiben, was ich denke, wäre ich bald wieder parteilos.

Oder glauben Sie, dass es sich die Damen und Herren der Politik gefallen lassen, dass jemand etwas verändern will, was den Parteigurus nicht gefällt? Das einer besser sein könnte ist der blanke Horror, die Angst man müsste seinen Posten abgeben ist so groß, dass jeder, der etwas verändern will, sofort kaltgestellt werden muss. Schauen Sie sich den Wahlkampf einmal genau an jetzt wird es sehr deutlich, dass die Politiker nur ihre Karriere im Kopf haben und nicht das Wohl des Volkes.

Müntefering beschimpft die Kanzlerin und die Kanzlerin beschimpft die SPD Genossen. Vier Jahre hat hat man aus Karrieregründen den Mund gehalten, die Macht war ihnen wichtiger, das Volk war Nebensache, jetzt da ihre gemeinsame Zeit zu Ende geht, zeigen sie ihren waren Charakter.
Harald Buntfuß
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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