Mi, 11:38 Uhr
19.08.2009
Das Ende der Fahnenstange
Frohe Kunde für die Thüringer Touristiker. Sie vermelden ein positives Halbjahresergebnis. Das allerdings wäre noch besser, wenn die Zahlen im Südharz nicht weiter zurückgehen würden...
Der Thüringer Tourismus kann im 1. Halbjahr 2009 auf ein positives Halbjahresergebnis verweisen. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der Gästeankünfte um mehr als 58.000 bzw. 3,9 Prozent auf über 1,5 Millionen. Auch die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um über 125.000 bzw. 3,1 Prozent auf 4,2 Millionen.
Der Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen in Thüringen resultiert aus einer gestiegenen Anzahl von Gästen aus dem Inland (+ 4,4 Prozent), die 3,2 Prozent mehr Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres buchten.
Die Zahl der Gästeankünfte aus dem Ausland verlief hingegen leicht rückläufig (- 3,0 Prozent). Sie führte im 1. Halbjahr 2009 auch zu einer geringfügigen Abnahme der Zahl der Übernachtungen (- 0,1 Prozent). Mit 95 110 Gästeankünften aus dem Ausland betrug deren Anteil am Tourismus in Thüringen 6,1 Prozent; im 1. Halbjahr 2008 waren es 6,6 Prozent.
Nach Herkunftsländern stehen die Niederlande mit 19 450 Gästen weiterhin an erster Stelle, gefolgt von der Schweiz (7 840), Österreich (6 536), Russland (4 712) und Frankreich (4 670).
Der Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen vollzog sich im 1. Halbjahr 2009 in vier der sechs Thüringer Reisegebiete. Rückläufige Gästezahlen musste der Südharz (- 7,3 Prozent) und die Thüringer Rhön (- 4,1 Prozent) hinnehmen. Auch in den Übernachtungszahlen musste der Südharz im 1. Halbjahr 2009 einen Rückgang (- 7,5 Prozent) verkraften, der aber im Monat Juni nicht auftrat (+ 6,6 Prozent).
Im Juni 2009 konnte der Thüringer Tourismus gegenüber dem Halbjahresergebnis nochmals zulegen. Die Zahl der Gästeankünfte stieg in diesem ersten Sommermonat gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,8 Prozent, die Zahl der Übernachtungen nahm um 8,7 Prozent zu. Auch die Zahl der Gäste und Übernachtungen aus dem Ausland stieg im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat wieder geringfügig um 0,9 bzw. 1,3 Prozent an.
Autor: nnz/knDer Thüringer Tourismus kann im 1. Halbjahr 2009 auf ein positives Halbjahresergebnis verweisen. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der Gästeankünfte um mehr als 58.000 bzw. 3,9 Prozent auf über 1,5 Millionen. Auch die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um über 125.000 bzw. 3,1 Prozent auf 4,2 Millionen.
Der Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen in Thüringen resultiert aus einer gestiegenen Anzahl von Gästen aus dem Inland (+ 4,4 Prozent), die 3,2 Prozent mehr Übernachtungen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres buchten.
Die Zahl der Gästeankünfte aus dem Ausland verlief hingegen leicht rückläufig (- 3,0 Prozent). Sie führte im 1. Halbjahr 2009 auch zu einer geringfügigen Abnahme der Zahl der Übernachtungen (- 0,1 Prozent). Mit 95 110 Gästeankünften aus dem Ausland betrug deren Anteil am Tourismus in Thüringen 6,1 Prozent; im 1. Halbjahr 2008 waren es 6,6 Prozent.
Nach Herkunftsländern stehen die Niederlande mit 19 450 Gästen weiterhin an erster Stelle, gefolgt von der Schweiz (7 840), Österreich (6 536), Russland (4 712) und Frankreich (4 670).
Der Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen vollzog sich im 1. Halbjahr 2009 in vier der sechs Thüringer Reisegebiete. Rückläufige Gästezahlen musste der Südharz (- 7,3 Prozent) und die Thüringer Rhön (- 4,1 Prozent) hinnehmen. Auch in den Übernachtungszahlen musste der Südharz im 1. Halbjahr 2009 einen Rückgang (- 7,5 Prozent) verkraften, der aber im Monat Juni nicht auftrat (+ 6,6 Prozent).
Im Juni 2009 konnte der Thüringer Tourismus gegenüber dem Halbjahresergebnis nochmals zulegen. Die Zahl der Gästeankünfte stieg in diesem ersten Sommermonat gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,8 Prozent, die Zahl der Übernachtungen nahm um 8,7 Prozent zu. Auch die Zahl der Gäste und Übernachtungen aus dem Ausland stieg im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat wieder geringfügig um 0,9 bzw. 1,3 Prozent an.


