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So, 12:21 Uhr
16.08.2009

nnz-Betrachtung: Nicht hinnehmbar

Der gestrige Samstag sollte Werbung für den Nordhäuser Fußball sein. Alle Verantwortlichen von Wacker hatten auf das erste Heimspiel der neuen Saison hin gearbeitet. Nur scheinbar die Mannschaft nicht...


Da wurden 300 Karten an Nordhäuser Schulen verteilt, da wurden Preise verlost. Da wurden neue Programmhefte entworfen und verteilt. Da gab es Eis oder Rostbratwurst von einem Holzkohlegrill. Die, die das zu verantworten haben, müssen in ihren Berufen Geld verdienen und treiben sich fast täglich mehrere Stunden in Sachen Fußball herum.

Warum? Es ist vielleicht die Liebe zu diesem Mannschaftssport, die Verbundenheit mit dieser Stadt, es ist die Verantwortung zu diesem Verein. Ich hatte darüber schon mal geschrieben an dieser Stelle. Nicht mit dem Motiv einer ungerechtfertigten Kritik, sondern um die Mannschaft zum Nachdenken zu ermuntern, warum das alle veranstaltet wird, warum etwas mehr als 200 Menschen alle zwei Wochen Geld lassen, um sich diesen Sport anzuschauen.

Die dann eine derartige Vorstellung geboten bekommen, die schon an Arbeitsverweigerung erinnert. Wer gesehen hat, wie lässig da die Bälle aus der Abwehr heraus in den blauen Samstagshimmel gedonnert werden, dem kann einfach nur der Spaß vergehen.

Entweder die Mannschaft (vielleicht auch einzelne Spieler) will das Präsidium des Traditionsvereins bestrafen, will gegen den Trainer spielen, der mit neuen Konzepten seine Arbeit macht. Oder die Männer sind einfach nicht in der Lage ein Spiel abzuliefern, das Präsidium, Verein und Zuschauer erwarten. Die Verantwortlichen müssen nun genau in das Team hineinblicken, hineinhören, sie müssen die Querschläger herauspicken.

Im Prinzip muss das neue Team ohne Hurt und Ebert auskommen. Dafür konnten Neue für das Fußballspiel in Nordhausen gewonnen werden. Ich habe gestern nur Kolan gesehen, der einen Einkauf wert war. Sicher, das alles kann sich noch ändern. Sicher, da wird es wieder diese normalen Ausreden geben, die Trainer und Spieler immer so auf Lager haben.

Doch befriedigen kann das nicht. Überhaupt nicht. Hier muss etwas geschehen. Am besten sehr schnell. Am Freitag ist das erste Nordthüringer Derby angesagt. In Sondershausen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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