Di, 09:58 Uhr
11.08.2009
Brücken für Hamburg
Die Hamburger Schienenwege haben es den Mitarbeitern der Schachtbau Nordhausen GmbH angetan. Nach einem spektakulären Brückenbauvorhaben der Deutschen Bahn in der Amsinckstraße im vergangenen Jahr, haben die Schachtbauer aus Nordhausen auch den Zuschlag der Hamburger Hochbahn erhalten, fünf Brücken im Streckennetz zu erneuern...
Die entsprechende Strecke ist von Mitte Juli an bis zum 19. September gesperrt. In diesem Zeitfenster müssen die alten Brücken ausgebaut, die neuen eingebaut und die Gleisanlagen installiert sein. Für den Geschäftsbereich Ingenieurbau des Nordhäuser Unternehmens bedeutet das Präzisionsarbeit, die von der Fertigung der Brücken in den Montagehallen in Nordhausen, über den Transport der Kolosse nach Hamburg bis zum millimetergenauen Einbau vor Ort reicht.
Vier Brückenbauwerke werden direkt in Nordhausen fertigmontiert. Das größte ist 25 Meter lang, 7,25 Meter breit, 1,60 Meter hoch und wiegt 90 Tonnen. Am problematischsten beim Transport ist die überdimensionale Breite. In einer ausgeklügelten Transportroute geht es in die Hansestadt, erläutert Oberbauleiter Thomas Stäter.
Eine Brücke ist bereits Mitte Juli in Hamburg montiert worden, in den vergangenen Tagen war ein weiterer Überbau realisiert worden. Hierzu wurden in Nordhausen vier Teile vorgefertigt, nach Hamburg gebracht und vor Ort zu einer Brücke zusammengefügt. Das Gesamtgewicht dieses Bauwerks: 170 Tonnen. Mit speziellen Fahrmodulen wurde die Brücke 30 Meter vom Vormontageplatz zur Einschubstelle gefahren, dann noch einmal um etwa 90 Grad gedreht und auf die Widerlager gesetzt.
Vor Ort sind acht gewerbliche Mitarbeiter der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH im Einsatz, die Arbeiten werden von Bauleiter Torsten Döring koordiniert. Die Nordhäuser Spezialisten müssen auf engstem Raum agieren, da sich die Brücken entlang der Bahnstrecke komplett im innerstädtischen Bereich befinden. Doch wie bereits erwähnt: In Hamburg kennen sich die Nordhäuser Schachtbauer bestens aus.
Die Bilder in der Galerie zeigen weitere Momente des Einbaus in Hamburg sowie der Verladung der Brücken in Nordhausen
Autor: nnzDie entsprechende Strecke ist von Mitte Juli an bis zum 19. September gesperrt. In diesem Zeitfenster müssen die alten Brücken ausgebaut, die neuen eingebaut und die Gleisanlagen installiert sein. Für den Geschäftsbereich Ingenieurbau des Nordhäuser Unternehmens bedeutet das Präzisionsarbeit, die von der Fertigung der Brücken in den Montagehallen in Nordhausen, über den Transport der Kolosse nach Hamburg bis zum millimetergenauen Einbau vor Ort reicht.
Vier Brückenbauwerke werden direkt in Nordhausen fertigmontiert. Das größte ist 25 Meter lang, 7,25 Meter breit, 1,60 Meter hoch und wiegt 90 Tonnen. Am problematischsten beim Transport ist die überdimensionale Breite. In einer ausgeklügelten Transportroute geht es in die Hansestadt, erläutert Oberbauleiter Thomas Stäter.
Eine Brücke ist bereits Mitte Juli in Hamburg montiert worden, in den vergangenen Tagen war ein weiterer Überbau realisiert worden. Hierzu wurden in Nordhausen vier Teile vorgefertigt, nach Hamburg gebracht und vor Ort zu einer Brücke zusammengefügt. Das Gesamtgewicht dieses Bauwerks: 170 Tonnen. Mit speziellen Fahrmodulen wurde die Brücke 30 Meter vom Vormontageplatz zur Einschubstelle gefahren, dann noch einmal um etwa 90 Grad gedreht und auf die Widerlager gesetzt.
Vor Ort sind acht gewerbliche Mitarbeiter der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH im Einsatz, die Arbeiten werden von Bauleiter Torsten Döring koordiniert. Die Nordhäuser Spezialisten müssen auf engstem Raum agieren, da sich die Brücken entlang der Bahnstrecke komplett im innerstädtischen Bereich befinden. Doch wie bereits erwähnt: In Hamburg kennen sich die Nordhäuser Schachtbauer bestens aus.
Die Bilder in der Galerie zeigen weitere Momente des Einbaus in Hamburg sowie der Verladung der Brücken in Nordhausen








