eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 10:29 Uhr
05.08.2009

Schulmilch für alle?

Kostenlose Schulmilch für alle Thüringer Schüler verlangt die SPD-Politikerin Dagmar Becker und hält dies für "einen Schritt in die richtige Richtung." Lesen Sie selbst, was die Landtagsabgeordnete denkt.


Seit Jahren werden sowohl von Bildungsexperten als auch von Ernährungswissenschaftler die Essgewohnheiten sowie die Essensversorgung der Schülerinnen und Schüler insbesondere an den Grundschulen kritisiert. „Die gesunde Ernährung der Jüngsten sollte der Gesellschaft mehr am Herzen liegen“, so Dagmar Becker (SPD).

Doch die Thüringer CDU verweigert sich laut Becker, am Programm zur Bereitstellung von kostenloser Milch an den Schulen und Kindereinrichtungen sowie am Schulobstprogramm der Europäischen Union teilzunehmen.

Mit den Mitteln aus diesen Programmen der EU und der entsprechenden Geldern durch das Land Thüringen könnten an den Grundschulen und Kindergärten kostenlose Angebote in der Milch- bzw. Obstversorgung gemacht werden.

Um allen Grundschülern in Thüringen kostenlos Schulmilch- bzw. Obst anbieten zu können, würden etwa drei Millionen Euro gebraucht. Angesichts der Millionen und aber Millionen Ausgaben und Bürgschaften für Banken und Unternehmen durch die öffentliche Hand, sollte diese Ausgabe der Gesellschaft gegenüber den Kleinsten uns Wert sein. Deshalb fordert Dagmar Becker angesichts des beginnenden neuen Schuljahres eine Beteiligung der Landesregierung am europäischen Schulmilchprogramm. Nur so könnten gleiche Voraussetzungen für die gesunde Ernährung von Kindern geschaffen werden.

Dagmar Becker ist davon überzeugt, dass dies auch ein erster Schritt hinsichtlich der kostenfreien Essensversorgung an den Schulen sein könnte und sollte.

Das EU-Schulmilchprogramm soll gesunde Ernährung sowohl praktisch als auch pädagogisch vermitteln und fördern und damit auch zum Kampf gegen Fettleibigkeit bei Kindern beitragen.

Nach Angaben der EU sind durch das Programm im Schuljahr 2006/2007 in den Schulen von 22 Mitgliedstaaten der EU insgesamt 305.000 Tonnen Milch verteilt wurden. Aus den bisherigen Erfahrungen lernend, wurden die EU-Bestimmungen vereinfacht. Damit wurde seitens der EU die Hoffnung verbunden, dass künftig noch mehr Schulen an der Verteilung von Milch bzw. Milchprodukten teilnehmen.

In Thüringen wird diese Hoffnung durch fehlende Kofinanzierung ignoriert.


Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)