Fr, 13:29 Uhr
27.09.2002
Haushaltsplan für die Umwelt
Nordhausen (nnz). Wie in jedem anderen Landkreis gibt es auch in Nordhausen einen Haushaltsplan. Über den wird ab und zu diskutiert, dann wird beschlossen. Nicht so bekannt ist der Umwelthaushaltsplan. Der feiert heute sogar Geburtstag.
Als weltweit erster Kreis hatte Nordhausen den Umwelthaushaltsplan 1999 eingeführt. Die positiven Ergebnisse seien spürbar, sagte die Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Naturschutz im Landratsamt und Initiatorin des Projektes, Gisela Hartmann. Bei Luft- und Wasserqualität seien die angestrebten Ziele fast erreicht. Der Flächenverbrauch durch den Gips- und Kiesabbau gehe allmählich zurück. Bis 2010 soll er um ein Viertel reduziert werden. Außerdem seien Umweltschulen, Umweltfesttage und eine Umweltakademie entstanden.
Das Ökobudget geht auf einen Vorschlag des Internationales Rates für Kommunale Umweltinitiativen (ICLEI) mit Sitz in Toronto zurück. Neben dem nordthüringischen Kreis beteiligen sich noch die Städte Bielefeld, Dresden und Heidelberg an dem Projekt. Weitere Städte wie Erfurt haben Beobachterstatus.
Hinter dem Begriff Ökobudget steht der Anspruch, mit den natürlichen Ressourcen der Stadt oder des Kreises genauso sparsam und effizient umzugehen wie mit ihren Geld- und Vermögenswerten. Der Umwelthaushaltsplan sei ein geniales Instrument für die Kommunen, den Umweltverbrauch mit Zahlen und Fakten zu belegen, sagt Hartmann. Er gibt ihnen Argumente an die Hand, wenn mit Unternehmen, Kammern und Kommunen um neue Gewerbeparks, Luftverschmutzung, Abfall
oder Flächenversiegelung gestritten wird.
Hinter dem Begriff Ökohaushalt steht der Anspruch, mit den natürlichen Ressourcen der Stadt oder des Kreises genauso sparsam und effizient umzugehen wie mit ihren Geld- und Vermögenswerten. Der Umwelthaushaltsplan sei ein geniales Instrument für die Kommunen, den Umweltverbrauch mit Zahlen und Fakten zu belegen, sagt Hartmann. Er gibt ihnen Argumente an die Hand, wenn mit Unternehmen, Kammern und Kommunen um neue Gewerbeparks, Luftverschmutzung, Abfall
oder Flächenversiegelung gestritten wird.
Autor: nnzAls weltweit erster Kreis hatte Nordhausen den Umwelthaushaltsplan 1999 eingeführt. Die positiven Ergebnisse seien spürbar, sagte die Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Naturschutz im Landratsamt und Initiatorin des Projektes, Gisela Hartmann. Bei Luft- und Wasserqualität seien die angestrebten Ziele fast erreicht. Der Flächenverbrauch durch den Gips- und Kiesabbau gehe allmählich zurück. Bis 2010 soll er um ein Viertel reduziert werden. Außerdem seien Umweltschulen, Umweltfesttage und eine Umweltakademie entstanden.
Das Ökobudget geht auf einen Vorschlag des Internationales Rates für Kommunale Umweltinitiativen (ICLEI) mit Sitz in Toronto zurück. Neben dem nordthüringischen Kreis beteiligen sich noch die Städte Bielefeld, Dresden und Heidelberg an dem Projekt. Weitere Städte wie Erfurt haben Beobachterstatus.
Hinter dem Begriff Ökobudget steht der Anspruch, mit den natürlichen Ressourcen der Stadt oder des Kreises genauso sparsam und effizient umzugehen wie mit ihren Geld- und Vermögenswerten. Der Umwelthaushaltsplan sei ein geniales Instrument für die Kommunen, den Umweltverbrauch mit Zahlen und Fakten zu belegen, sagt Hartmann. Er gibt ihnen Argumente an die Hand, wenn mit Unternehmen, Kammern und Kommunen um neue Gewerbeparks, Luftverschmutzung, Abfall
oder Flächenversiegelung gestritten wird.
Hinter dem Begriff Ökohaushalt steht der Anspruch, mit den natürlichen Ressourcen der Stadt oder des Kreises genauso sparsam und effizient umzugehen wie mit ihren Geld- und Vermögenswerten. Der Umwelthaushaltsplan sei ein geniales Instrument für die Kommunen, den Umweltverbrauch mit Zahlen und Fakten zu belegen, sagt Hartmann. Er gibt ihnen Argumente an die Hand, wenn mit Unternehmen, Kammern und Kommunen um neue Gewerbeparks, Luftverschmutzung, Abfall
oder Flächenversiegelung gestritten wird.

