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Do, 14:52 Uhr
26.09.2002

Und was mussten Sie bezahlen?

Nordhausen (nnz). Man, das ist ja schon wieder alles teurer geworden! Diese Aussage treffen die Nordhäuser Tag für Tag beim Einkaufen. Was letztlich mehr oder was weniger kostet, das hat Ihre nnz herausgefunden.


Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen von Mitte August bis Mitte September 2002 um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 112,7 (Basis 1995 = 100). Nach vorläufigen Ergebnissen ergibt sich für den Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im September 2002 gegenüber dem Vormonat keine Veränderung. Im Vergleich zum September 2001 wird sich der Preisindex voraussichtlich um 1,1 Prozent erhöhen.

Im Vergleich zum Vormonat gab es in Thüringen sehr differenzierte Preisentwicklungen, die sich insgesamt betrachtet nahezu wieder ausgeglichen haben. So betrug die durchschnittliche Preissteigerung gegenüber dem Vormonat 0,1 Prozent. Indexsteigernd wirkten sich die Preise im Bereich Bekleidung und Schuhe (+ 1,4 Prozent) aus. So haben sich die Preise für Damen- und für Herrenbekleidung um 2,4 bzw. 0,7 Prozent erhöht. U.a. Damenröcke (+ 7,8 Prozent), Damenmäntel (+ 7,6 Prozent), Damenhosen (+ 7,2 Prozent), Damenjacken (+ 6,0 Prozent), sowie Herrenmäntel (+ 12,2 Prozent). Die Preise für Sportbekleidung stiegen um 3,4 Prozent.

Mehr Geld benötigten die Verbraucher auch für Schuhe (+ 0,7 Prozent), insbesondere für Herren-Schnürhalbschuhe (+ 1,7 Prozent), Kinder-Schnürhalbschuhe (+ 1,5 Prozent) und Herren-Slipper (+ 1,1 Prozent). Die Preise für Heizöl kletterten um 5,8 Prozent, die der Kraftstoffe um 1,5 Prozent. Ursache dürften die anziehenden Rohölpreise auf dem Weltmarkt sein. Im Bereich der Dienstleistungen nichtärztlicher Gesundheitsdienstberufe (Krankengymnastik) wurden die Preise um 3,7 Prozent angehoben.

Auf dem Nahrungsmittelmarkt erhöhten sich die Preise um 0,2 Prozent, die im wesentlichen von der Entwicklung der Obst- und Gemüsepreise beeinflusst wurden. Eine überdurchschnittliche Steigerung wurde für Salatgurken (+ 103,1 Prozent), Kopfsalat (+ 29,5 Prozent), Blumenkohl (+ 10,1 Prozent) und Bananen (+ 9,2 Prozent) festgestellt.

Einige Gemüsesorten wie Zwiebeln (- 27,2 Prozent), Lauch (- 15,1 Prozent) und Kartoffeln (- 8,8 Prozent) wurden billiger angeboten. Saisonal bedingt sanken die Preise für Beherbergungsdienstleistungen um 13,0 Prozent. So konnten Ferienwohnungen um rund 30 Prozent billiger angemietet werden. Die Preise für Pauschalreisen sanken um 4,7 Prozent.

Die Jahresteuerungsrate betrug im September 1,0 Prozent und ist wieder leicht gestiegen. Im August lag sie bei 0,8 Prozent. Obwohl die Preise für die Personenbeförderung im Luftverkehr im Vergleich zum Vormonat sanken (- 6,9 Prozent), waren sie um 6,4 Prozent teuerer als im September des Vorjahres. Ebenso stiegen u.a. die Preise für Pauschalreisen (+ 3,9 Prozent) und für Beherbergungsdienstleistungen (+ 3,5 Prozent).

Die Preise für Kraftstoffe (+ 5,9 Prozent), für Schnittblumen und Topfpflanzen (+ 2,5 Prozent) und Schuhe (+ 2,3 Prozent) kletterten deutlich über das Vorjahresniveau. Die Obst- und Gemüsepreise sanken um 4,1 bzw. um 0,2 Prozent. Viel billiger waren Grapefruits (- 40,2 Prozent), Zwiebeln (- 18,2 Prozent), Möhren (- 17,7 Prozent) und Paprikaschoten (- 9,1 Prozent).
Autor: nnz

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