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Do, 12:25 Uhr
26.09.2002

"Kopf über" aus dem Auto

Nordhausen (nnz). Eine Situation, die besser nicht eintreten sollte. Aber was tun, wenn es doch passiert ist? Antworten und viele Tipps für junge Fahrer gab es heute an der Straße der Genossenschaften. nnz beobachtete die jungen Leute.


Kopf über Gerade die jungen Fahrer in der Altersgruppe der 18- bis 25jährigen sind überproportional in den Unfallstatistiken vertreten und im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die „Aktion Junge Fahrer“ der Deutschen Verkehrswacht will das ändern. Die diesjährige Aktion der Nordhäuser Kreisverkehrswacht wurde heute auf dem Gelände der Staatlichen Berufsschule in der Straße der Genossenschaften durchgeführt. Die Kreisverkehrswacht hatte sich auch bei dieser Aktion viele Partner zur Seite geholt.

Doch zurück zu den Unfallursachen bei den jungen Fahrern: Die sind bekannt: Fehlende Erfahrung, erhöhte Risikobereitschaft, das Bedürfnis nach Spannungsreizen, der Wunsch, sich und das Fahrzeug zu erproben, aber auch Gruppendruck und Imponiergehabe. Zudem sind junge Menschen gerade am Wochenende häufig Nachts unterwegs. In Verbindung mit Alkohol oder Drogen wird dabei so manche Fahrt zur „letzten“ Fahrt, auch für viele, oft minderjährige Mitfahrer.

Die „Aktion Junge Fahrer“ der Deutschen Verkehrswacht tritt diesen Ursachen offensiv entgegen: Durch Aufklärung und Aktionen, die junge Fahrer und ihr Umfeld für diese besondere Gefährdung sensibilisieren sollen. „Erleben, Erfahren, Erkennen“ lautet das Motto, das dazu beitragen soll, die Situation auf unseren Straßen zu verändern. Also, mitmachen und mitdenken, es geht uns alle an.

Reaktionstest Die „Aktion Junge Fahrer“ veranstaltete die Kreisverkehrswacht Nordhausen e. V. in Zusammenarbeit mit der Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ), Johanniter - Unfallhilfe, Optiker Ebert, DEKRA, Polizei und den Falken heute auf dem Innenhof der Staatlich Berufsbildenden Schule 2 mit einen großen Verkehrssicherheitstag. Aktionselemente wie Fahrsimulator, Spezialgurtschlitten, Auto - Reaktionstestgerät, Vorführung „Toter Winkel“, Erste Hilfe, Sehtest, Infostände von KVW, Polizei und DEKRA halfen, die Gefahren am Steuer bewusst und erlebbar zu machen.

Darüber hinaus sollte auch die Motivation gestärkt werden, der Verkehrssicherheit während des Fahrens mehr Bedeutung beizumessen. Beim Verkehrsquiz konnten ein Sicherheitstraining, eine Hauptuntersuchung und eine Abgasuntersuchung gewonnen werden. Die Veranstaltung wurde mit 600 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Jugendlichen nutzten die Angebote des Verkehrssicherheitstages. Projektleiter Dieter Köhler von der Kreisverkehrswacht dankte gegenüber nnz allen Partner, die zum Gelingen dieser Aktion und dieses Tages beigetragen hatten. Köhler kündigte an, dass es auch im kommenden Jahr eine weitere solche Aktion geben werde.
Autor: nnz

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