Do, 08:55 Uhr
26.09.2002
nnz-intern: Auktionserlös übergeben
Nordhausen (nnz). Die nnz-Auktion eines ganz besonderen Fußballs ist nun endgültig abgeschlossen. Gestern tauschten der Ball und der Erlös der Versteigerung den Besitzer.300 Euro bot in allerletzter Minute Maximilian Sauter für den Fußball, auf dem das damalige Bundeskabinett fein-säuberlich unterschrieben hatte. Sauter ist Geschäftsführer einer Firma im niedersächsischen Wieda, hat aber in Nordhausen viel mit Fußball zu tun. Seit einigen Jahren ist er Präsident der FSG Salza 99.
Ausschlaggebend für Sauters Beteiligung war die Verwendung des Geldes. Es soll Menschen zu Gute kommen, die sich in einer besonderen Notlage befinden. In diesem Fall Menschen, die nach der Hochwasserkatastrophe in Sachsen ihr gesamtes Hab und Gut verloren hatten. Aus diesem Grund legte Maximilian Sauter auch noch einmal 100 Euro drauf.
Beruflich ist Sauter Geschäftführer eines Unternehmens, das in Wieda zwei Einrichtungen betreibt, in denen mehrfach geschädigte, suchtkranke Menschen stationär betreut werden. 32 Mitarbeiter kümmern sich in den Häusern Sonneneck und Erholung um derzeit 62 Bewohner. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit seelisch, geistigen oder körperlichen Behinderungen in der Art zu stabilisieren, dass sie in der Lage sind, ihren Alltag wieder selbständig gestalten zu können, erläutert Maximilian Sauter im nnz-Gespräch.
Den Scheck über 400 Euro nahm gestern denn auch die Mitarbeiterin von Eckhard Ohl, Eva-Maria Birkhoff, entgegen. Ohl hatte in seiner Funktion als damaliges Mitglied des Bundestages die Unterschriften von Schröder, Fischer und Co. organisiert und der nnz zur Verfügung gestellt. Dafür sagen wir von der Redaktion noch einmal: Dankeschön. Auf diesem Weg wünschen wir Ohl eine schnelle Genesung und - trotz der verlorenen Wahl - auch weiterhin viel Erfolg in seinem politischen Schaffen. Wer Eckhard Ohl kennt, der weiß, dass sich der Schlotheimer auch weiterhin in seiner Heimatregion engagieren wird. Möglich ist auch, dass er seine Erfahrung in die Thüringer SPD stärker als bisher einbringen kann.


