Mi, 11:20 Uhr
25.09.2002
Hilfe für angeschlagene Firmen
Nordhausen/Erfurt (nnz). In den vergangenen sieben Jahren sind über den "Runden Tisch" von Industrie- und Handelskammer (IHK) und Deutscher Ausgleichsbank (DtA) in Nord- und Mittelthüringen 1.019 finanziell angeschlagene Unternehmen betreut worden. Mehr Zahlen und Details wie immer in Ihrer nnz.
"77 Prozent der Firmen konnten gerettet und damit insgesamt 14.000 Arbeitsplätze gesichert werden", informierte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. IHK und DtA hätten ein Instrument geschaffen, dass schnelle und unbürokratische Hilfe zur aktiven Krisenbewältigung leisten kann und bei den jeweiligen Hausbanken eine hohe Akzeptanz inne habe. Unterstützung wäre aber nur bei wettbewerbs- und sanierungsfähigen Betrieben möglich.
"Wir können einem Unternehmer in der Krise jedoch nur den Rettungsring zuwerfen. Ob er damit das rettende Ufer erreicht, hängt ganz wesentlich von ihm selbst ab", betonte DtA-Abteilungsleiter Christof Stein. Nur wenn die Hilfe rechtzeitig angefordert und die Maßnahmen auch konsequent umgesetzt würden, sei eine Rettung am "Runden Tisch" realisierbar.
Besonders kleine Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern wenden sich an die IHK. In den vergangenen Jahren waren dies zu 50 Prozent Industriebetriebe, 22 Prozent Handelsunternehmen und 16 Prozent Gastronomen. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation zeichnet sich leider für 2002 eine 'Rekordnachfrage' ab, so Grusser. Drastische Umsatzeinbußen, hohe Außenstände und wachsende Betriebskosten seien die Hauptursachen für die Liquiditätsprobleme. Vor dem Hintergrund einer nach wie vor zu geringen Eigenkapitalausstattung entstünden dann kurzfristig akute Zahlungsschwierigkeiten.
Autor: nnz"77 Prozent der Firmen konnten gerettet und damit insgesamt 14.000 Arbeitsplätze gesichert werden", informierte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. IHK und DtA hätten ein Instrument geschaffen, dass schnelle und unbürokratische Hilfe zur aktiven Krisenbewältigung leisten kann und bei den jeweiligen Hausbanken eine hohe Akzeptanz inne habe. Unterstützung wäre aber nur bei wettbewerbs- und sanierungsfähigen Betrieben möglich.
"Wir können einem Unternehmer in der Krise jedoch nur den Rettungsring zuwerfen. Ob er damit das rettende Ufer erreicht, hängt ganz wesentlich von ihm selbst ab", betonte DtA-Abteilungsleiter Christof Stein. Nur wenn die Hilfe rechtzeitig angefordert und die Maßnahmen auch konsequent umgesetzt würden, sei eine Rettung am "Runden Tisch" realisierbar.
Besonders kleine Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern wenden sich an die IHK. In den vergangenen Jahren waren dies zu 50 Prozent Industriebetriebe, 22 Prozent Handelsunternehmen und 16 Prozent Gastronomen. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation zeichnet sich leider für 2002 eine 'Rekordnachfrage' ab, so Grusser. Drastische Umsatzeinbußen, hohe Außenstände und wachsende Betriebskosten seien die Hauptursachen für die Liquiditätsprobleme. Vor dem Hintergrund einer nach wie vor zu geringen Eigenkapitalausstattung entstünden dann kurzfristig akute Zahlungsschwierigkeiten.



