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Mi, 07:50 Uhr
25.09.2002

nnz-Rückspiegel: 25. September 2001

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war. Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Verspätung im Kreistag und Mangel am Bahnhof


Fahrplan mit Verspätungen?
Der kommende Haushalt der Kreisverwaltung wurde gestern im Finanzausschuß beraten. Steht jetzt der „heilige“ Zeitplan auf der Kippe? Noch steht er nicht auf der Kippe, der anspruchsvolle Zeitplan bis zur Beschlussfassung über den Haushalt. Doch es könnte schwierig werden, bestätigt heute der amtierende Ausschussvorsitzende Jürgen Hohberg der nnz. Neben seinen Einwänden (siehe nnz von gestern) seien am späten Nachmittag weitere Probleme zu Tage getreten. Diese kamen unter anderem von verschiedenen Ämtern der Kreisverwaltung. Dabei ging es verständlicher um mehr, statt um weniger Geld. Die Ausschusssitzung sei dennoch in einer konstruktiven Atmosphäre verlaufen, schätzte Hohberg ein. Das lag vor allem an den gut vorbereiteten Akteuren der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke und Bernd Liesegang. Kämmerer Liesegang wurde schließlich beauftragt, alle Wünsche und Erfordernisse der Fachämter und der Ausschüsse des Kreistages in eine vorbereitende Empfehlung einzuarbeiten. Diese Empfehlung soll bereits am 8. Oktober diskutiert werden, so Hohberg. Diese Sitzung ist zusätzlich in den bestehenden Fahrplan aufgenommen worden. Eine weitere Möglichkeit haben die „Finanzer“ des Kreistages dann eine Woche später...ausführlich im nnz-Archiv


Unterstützung und Solidarität
In dieser Woche sind in der Nordhäuser Reemtsma weitere Gespräche gelaufen. Auch Landrat Joachim Claus (CDU) informierte sich vor Ort. Wie Betriebsratschef Harald Meßner der nnz bestätigte, habe man gestern und heute den am Samstag entwickelten 10-Punkte-Aktionsplan der Belegschaft des Werkes vorgestellt. Die Kolleginnen und Kollegen hätten den meisten Punkten zugestimmt, einige Änderungen sollen in den kommenden Tagen eingearbeitet werden. Gegenüber nnz ließ der Vorsitzende des Betriebsrates erste Konturen der künftigen Aktionen erahnen...ausführlich im nnz-Archiv


Mangel zeigte sich erst nach Einbau
Am 25. September kommen die ersten 12 reparierten Lichfliesen für die Beleuchtung des Bahnhofsplatzes in die Erde. Wieder komplett erhellt ist der Bahnhofsplatz Mitte November, kündigte Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt an.

Die Leuchten, die in die Erde eingelassen sind, waren vom Hersteller mit einem Defekt an der Elektronik geliefert worden. „Dass sie kurz nach dem Einbau ausfallen werden, war nicht vorauszusehen“, erklärte Liesegang. Der Hersteller wird die mehr als 80 Lampen austauschen, Kosten entstehen der Stadt dadurch nicht. Ausgewechselt wird etappenweise. Mit der Reparatur müssen auch die Panzerglasscheiben aufgearbeitet werden, da in sie die Elektronik der Lampen eingelassen ist. „Hinzu kommen Probleme beim Zulieferer – deshalb dauert es auch bis November. Wir bitten die Nordhäuser um ihr Verständnis“, sagte Liesegang. Zur Zeit liegen provisorische Abdeckplatten über den Stellen, an denen die Lichtfliesen wegen des Austausches fehlen. „Diese Platten sind nur für den Fußgängerverkehr geeignet. Weil leider auch Autos drüber fahren, sind auch die bereits teilweise zerstört. Liesegang: „Die zuständige Baufirma nehmen wir in die Pflicht, für die Verkehrssicherheit zu sorgen.“
Autor: nnz

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