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Di, 07:00 Uhr
24.09.2002

nnz-Rückspiegel: 24. September 2001

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Kapriolen, neue Technik und Bauzaun-Bilder


Rot-Grün-Kapriolen in Nordhausen
Autofahrer in Nordhausen sind derzeit nicht zu beneiden. Da sind nicht nur die zahlreichen Straßensperrungen zu überwinden, auch die Ampelschaltungen haben es in sich. nnz sah bei einem Test mehr Rot als Grün.
Beispiel 1: Die grandiose Ampelregelung an der Brücke der Einheit. Wer von der Arnoldstraße in Richtung Grimmelallee fahren will, der muß bei Rot anhalten. Das ist normal. Warum aber immer noch Rot leuchtet, wenn von der Grimmelallee in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße oder Uferstraße gefahren wird, das kann beim besten Willen nicht einleuchten. Auch aus umgekehrter Richtung das gleiche Drama. Hier wird in Richtung Grimmelallee längst gefahren, nach rechts auf die Uferstraße geht’s da schon lange nicht. Grün leuchtet erst dann, wenn ebenfalls von der Arnoldstraße gefahren werden kann. Das folgende Einfädel-Manöver dürfte bestens bekannt sein.
Beispiel 2: Da nun - zu allem Überfluß - auch noch der Darrweg teilweise gesperrt ist, nimmt in der Nordhäuser Innenstadt der Verkehr tüchtig zu. Die Schlangen in der Uferstraße und Kyffhäuserstraße sind mittlerweile verdächtig, ins Buch der Rekorde zu kommen. Die Ampel an der Kreuzung Kyffhäuserstraße/Sondershäuser Straße ist dieser Neuerung natürlich nicht angepasst worden. Warum auch? Beste Erfahrungen haben Kraftfahrer seit Monaten an der Kreuzung Hallesche Straße/Sundhäuser Straße sammeln können. Dort wird die Brücke saniert, ein Überfahren ist unmöglich. Trotzdem wurde die Ampelregelung dieser Situation nicht angepasst. Der interessierte und zugleich genervte Autofahrer wartet gespannt, wann die einzige Richtung denn Grün erhält? Aus Richtung Brücke wird wohl niemand auffahren, oder?

Wenn Sie, liebe nnz-Leser, noch weitere Ampel-Schikanen nerven, dann lassen Sie uns das wissen. Einen beruhigenden Aspekt gibt es dennoch: Auch die schönste Baustelle ist einmal Geschichte.


Neue Technik für Intensivverlegung
In der vergangenen Woche wurde in Jena die neue Generation des Intensivverlegungswagen für Thüringen vorgestellt. Mit dabei waren Vertreter der Krankenkassen, der Universitätsklinik Jena, des Südharzkrankenhauses Nordhausen, der Stadt Jena, dem Landratsamt Nordhausen sowie Mitarbeiter aus Nordhausen und Jena. Von den Geschäftsführern des Intensivverlegungsdienstes, Peter Schreiber und Andreas Triftshäuser wurde die Entwicklung der vor einen Jahr gegründeten gemeinnützigen Gesellschaft vorgestellt, die mit der landesweiten Durchführung aller bodengebundenen Intensivtransporte im Freistaat beauftragt ist. Gesellschafter der gGmbH ist das Deutsche Rote Kreuz Jena- Eisenberg- Stadtroda sowie die Rettungsdienst Stadt Ellrich gGmbH. Seit Juli 2000 wurden mehr als 1.800 intensivpflichtige Patienten innerhalb Thüringer Krankenhäuser sowie zu Spezialkliniken im gesamten Bundesgebiet verlegt...ausführlich im nnz-Archiv


Bilder und Texte am Bauzaun
Auf der Marktseite des Holzaunes, der die einsturzgefährdete Blasii-Kirche umgibt, sind seit einigen Tagen aussagekräftige Bilder aus der Geschichte der Kirche zu sehen. Aufnahmen aus der Zeit vor der Zerstörung Nordhausens sind ebenso zu finden wie Bilder von der Zerstörung im Kriege und der letzten großen Sanierung der Kirche in den 80er Jahren.

Kirchliches Leben am Bauzaun Gemeindepädagoge Frank Tuschy bittet alle Menschen, denen der Erhalt dieses Gotteshauses am Herzen liegt, mit Bildern und Texten ihre Verbindung zur Kirche deutlich zu machen. Alle produktiven Beiträge sollen in einer Dokumentation zugänglich gemacht und darüber hinaus an der Marktseite des Zauns ausgehängt werden. Es soll eine Sammlung von privaten Bildern und Zeugnissen zur Frage "Was bedeutet mir die Blasii-Kirche" entstehen. Erinnerungen an Lebenshöhepunkte sollen darin ebenso ihren Platz haben wie das Gedenken an Krisen und schwere Stunden. Besonders Photos mit Menschen die in oder vor der Kirche entstanden sind, werden gesucht. Wer sich beteiligen möchte, ist gebeten, mit seinen Photos und schriftlichen Erinnerungen zum Copy-Shop "Document-Centre" vor dem Hagentor 3-5 zu gehen. Dort hat man sich freundlicherweise bereit erklärt, die Bilder zum Selbstkostenbetrag von 0,80 DM zu kopieren, so dass alle Beteiligten ihre Originale gleich wieder mitnehmen können...ausführlich im nnz-Archiv


Fragen zum ausgeglichenen Entwurf
Während der heutigen Sitzung des Finanzausschusses des Kreistages stand natürlich der Entwurf des künftigen Haushaltes auf der Tagesordnung. Bereits im Vorfeld der Sitzung wurden Bedenken angemeldet. Der Haushaltsentwurf sei zwar ausgeglichen, trotzdem sei für den amtierenden Vorsitzenden Jürgen Hohberg nicht nachvollziehbar, wie die Personalkostenreduzierung von einer Million Mark erreicht werden können. Es seien schließlich nur sechs Stellen (3 Arbeiter, 2 Beamte und 1 Angestellter) im Stellenplan gestrichen worden. Auch im Bereich der Schulen habe Hohberg so seine Bedenken. Hier seien im Entwurf die Investitionen an den Grund- und Regelschulen um fast 300.000 Mark gekürzt worden, während der Ansatz beim Humboldt-Gymnasium um rund 50.000 Mark erhöht wurde...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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