eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 07:29 Uhr
16.06.2009

Eine Scheibe vom Paket

Von den Maßnahmen, die mit Hilfe des Konjunkturpaketes II im Landkreis Nordhausen in den kommenden Monaten umgesetzt werden, sollen auch Hilfebedürftige der Region profitieren. Hier die Einzelheiten...


Dazu hat die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) Mittel erhalten, die gezielt in die berufliche Weiterbildung der Frauen und Männer eingesetzt werden. Rund 400.000 Euro stehen der Nordhäuser ARGE zur Verfügung, um die Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen sowie die Lohnkostenzuschüsse finanzieren zu können. „Damit können wir bis zu 200 Hilfebedürftige zusätzlich in sozialversicherungspflichtige Verhältnisse vermitteln“, erläutert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller.

Die so genannten Vergabe-Arbeitsgelegenheiten werden entsprechend den durch die kommunalen Gremien beschlossenen Prioritätenlisten Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen sein. Vor allem im Baubereich können so Hilfebedürftige integriert werden. „Wenn diese Arbeitsgelegenheiten auch nur von kurzer Dauer sein werden, so eröffnet sich den Frauen und Männer dennoch eine Chance, auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, so Müller.

Letztlich geht das Wissen, das zuvor in den Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen vermittelt wird, nach Ende der Arbeitsgelegenheit nicht verloren.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
emmdabbelju
16.06.2009, 10:25 Uhr
Rausgeschmissenes Geld !
Wer noch glaubt, das eine "Scheibe" Geld über die schläfrige Arge und den jahrelangen Schulungswahnsinn zu einem Aufschluß des 1. Arbeitsmarktes führt, dem kann man nicht mehr helfen.
Madame-Cherie
16.06.2009, 14:46 Uhr
Prima Herr Müller !
Da kann ich mich meinen Vorredner nur anschließen.

„Die so genannten Vergabe-Arbeitsgelegenheiten“ dass ist sehr treffend beschrieben, Herr Müller !„Die so genannten“ die keine sind und reguläre Arbeitsplätze vernichten. Prima Herr Müller !!!

Ach ja und dann die berühmten Trainingsmaßnahmen, die hier erwähnt werden, wo man lernt einen PC an und auszuschalten und ansonsten vor Langeweile Klingeltöne austauscht, Solitär spielt und im Internet chattet, damit man wenigstens beschäftigt ist.

Dies sollte doch mal den Steuerzahler vor Augen gehalten werden, damit man weiß, wer hier die Gelder verschleudert. Legen Sie doch mal die Zahlen offen, wie viele durch Trainingsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen!
Ribery22
16.06.2009, 14:57 Uhr
Bravo
Im Baubereich eine Arbeitsgelegenheit?
Wie sol die aussehen? Gibt es nicht genügend Firmen die den Auftrag gerne annehmen würden?

Eine Idee hätte ich auch was man mit den Konjunkturpaket machen könnte....

-Empfang der Arge Nordhausen ausbauen damit einen angebrachten Diskretionsbereich entsteht.
-Schulung der Arge Mitarbeiter in Sachen Rechtsgrundlage.

Aber schöne Träume die ich da habe.....

Schmeißen Sie das Geld für Rechtswidrige 1 Euro Jobs raus... Weiter so...das ist Deutschland...
Madame-Cherie
16.06.2009, 14:58 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Doppelt eingegeben
Madame-Cherie
16.06.2009, 15:12 Uhr
Noch ein Nachtrag, Herr Müller.
Ich hoffe, Sie beachten auch, dass

EEJ müssen im öffentliches Interesse und zusätzlich sein. Die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus, denn das öffentliche Interesse wird wahrscheinlich erfüllt. Aber die Zusätzlichkeit im Bau wird mit höchster Wahrscheinlichkeit keineswegs erfüllt!

Arbeiten in Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Pflegeeinrichtungen, werden nicht die Zusätzlichkeit erlangen, wenn Budgets, Zuschüsse oder Pflegesätze gekürzt werden und somit notwendige Arbeit nicht mehr erledigt wird.

Laubkehren in Grünanlagen, Schwimmbäder putzen, Sportanlagen pflegen, Hausmeistertätigkeiten in Schulen usw. sind keine zusätzlichen Arbeiten.

Wenn jemand die gleiche Arbeit für normalen Lohn verrichtet, kann die Arbeit nicht zusätzlich sein.

Ebenso wenn man eine Arbeit (gestrichene)Planstelle ersetzt oder man auf einer nicht besetzten Planstelle arbeitet. Auch Urlaubs-, Krankheits- oder Schwangerschaftsvertretung ist keine zusätzliche Arbeit.

Durch diese EEJ werden Kassen saniert, Arbeitsplätze vernichtet, Arbeitslosenstatistik gefälscht und auch den Arbeitslosen selbst bietet es selten die Chance in den ersten Arbeitsmarkt.
H.Buntfuß
16.06.2009, 17:35 Uhr
Sinnlos?
Es wäre mal gut zu wissen, wieviel Geld die ARGE für sinnlose Maßnahmen ausgibt, nur um die Arbeitslosenzahlen zu kaschieren.

Ich weis schon, auf solche Fragen bekommt man keine Antwort, weil die ARGE damit zugeben müsste, das vieles im Argen liegt und es nicht in erster Linie die Bedürftigen sind, die die ARGE übervorteilen. Sind es nicht eher die vielen Jobcenter, Vereine usw., die der ARGE Probleme bereiten, die man vielleicht gar nicht erkennen will?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)