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Do, 13:53 Uhr
12.09.2002

Muss Industrie "stinken"?

Nordhausen (nnz). Diese Befürchtung ist oft mit einer Industrieansiedlung verbunden. Der Planungsverband für das Industriegebiet Goldene Aue beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein.


Nach den positiven Signalen des Wirtschaftsministeriums bzgl. einer mit einer 80-prozentigen Förderung verbundenen möglichen Auszeichnung des Industriegebietes „Goldene Aue“ als Sonderindustriegebiet steht nun einmal mehr die Frage im Raum, welche Art von Industrie an dem in Planung befindlichen neuen Standort angesiedelt werden soll. „Keinesfalls geht der Trend für moderne Industriegebiete in Richtung stark umweltbeeinflussender Fabrikanlagen. Der Planungsverband „Industriegebiet Goldene Aue“ setzt dagegen in den fortgeschrittenen Planungsmaßnahmen eindeutig auf Industriezweige wie beispielsweise Lebensmittelindustrie, Chiphersteller oder die holzverarbeitende Industrie“, heißt es in einer heute erschienenen Pressemitteilung.

So gab es bereits Verhandlungen mit Interessenten, die die Herstellung von mitteldichten Faserplatten (MDF) am neuen Standort planten. Eine eigene Kläranlage mit Vorklärung, eine umweltgerechte Entsorgung sowie die Klärung um akzeptable Emissionswerte stehen bei allen derartigen Gesprächen des Planungsverbandes an vorderster Stelle. „Denn das zukünftige Industriegebiet soll die Region als Wirtschaftsstandort mit den vielfältigen Vorteilen stärken. Gleichzeitig muss die Region vor übermäßigen Belastungen geschützt werden“, teilt der Verband mit.
Autor: nnz

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