Mi, 09:15 Uhr
03.06.2009
Neue Strukturen
Einst als der Stein der Weisen gefeiert, wird nun in der Stadtverwaltung zurückgerudert. Jetzt, so verspricht eine Mitteilung aus dem Rathaus, soll alles effizienter werden. Bleibt die Frage: Wurde bislang ineffizient gearbeitet?
Von links: Dezernentin Inge Klaan wird künftig die Stadtsanierung persönlich koordinieren. Ihr zur Seite stehen dabei Mario Manolow, Carola Berg und die neue Kollegin Heike Dornieden
Der Bereich der Stadtsanierung im Nordhäuser Rathaus ist ab sofort Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) direkt unterstellt. Die Stadtsanierung war bisher im Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung angesiedelt. Darüber hinaus ist das Team um Mario Manolow und Carola Berg um die neue Kollegin Heike Dornieden verstärkt, sagte jetzt Inge Klaan. Mit den Veränderungen soll eine zügige Umsetzung der Sanierung sichergestellt werden, was vor allem durch kurze Informationswege gewährleistet werden soll.
In den letzten Jahren hatten sich bedingt durch die Landesgartenschau die Schwerpunkte des Stadtumbaus neben der Altstadt auf die gesamte Innenstadt verlagert. Ziel ist in den kommenden Jahren, die Altstadtsanierung wieder zu stärken. Wir wollen sie in den nächsten 10 Jahren erfolgreich abschließen, so Frau Klaan.
Aktuell betreute Vorhaben der Stadtsanierung im Altstadtbereich sei die Abwicklung des Baus des Einkaufszentrums am Pferdemarkt, der Bau des Mehrzweckgebäudes hinter dem Rathaus, die Sanierung der Flohburg und die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens für die Gestaltung des Blasiikirchplatzes. Hinzu kommt das Straßenbauvorhaben Neuer Weg und Elisabethstraße sowie das Quartierskonzept im Areal Elisabethstraße, sagte Frau Klaan.
Darüber hinaus soll in den nächsten Jahren eine verstärkte Ansprache der privaten Grundstückseigentümer in der Altstadt erfolgen. Zurzeit gibt es noch für Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet besondere Förderbedingungen, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, sowie öffentliche Zuschüsse bei privaten Modernisierungsmaßnahmen. Wir wollen erreichen, dass die privaten Grundstückseigentümer die Hilfe der Stadt annehmen und sich zu diesen Angelegenheiten beraten lassen. Es gibt für alles eine Lösung, so Frau Klaan. Verbessert sich die Gesamtsituation in der Altstadt, verbessern sich auch die Bedingungen für jeden einzelnen Grundstückseigentümer, sagte die Dezernentin.
Autor: nnzVon links: Dezernentin Inge Klaan wird künftig die Stadtsanierung persönlich koordinieren. Ihr zur Seite stehen dabei Mario Manolow, Carola Berg und die neue Kollegin Heike Dornieden
Der Bereich der Stadtsanierung im Nordhäuser Rathaus ist ab sofort Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) direkt unterstellt. Die Stadtsanierung war bisher im Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung angesiedelt. Darüber hinaus ist das Team um Mario Manolow und Carola Berg um die neue Kollegin Heike Dornieden verstärkt, sagte jetzt Inge Klaan. Mit den Veränderungen soll eine zügige Umsetzung der Sanierung sichergestellt werden, was vor allem durch kurze Informationswege gewährleistet werden soll.
In den letzten Jahren hatten sich bedingt durch die Landesgartenschau die Schwerpunkte des Stadtumbaus neben der Altstadt auf die gesamte Innenstadt verlagert. Ziel ist in den kommenden Jahren, die Altstadtsanierung wieder zu stärken. Wir wollen sie in den nächsten 10 Jahren erfolgreich abschließen, so Frau Klaan.
Aktuell betreute Vorhaben der Stadtsanierung im Altstadtbereich sei die Abwicklung des Baus des Einkaufszentrums am Pferdemarkt, der Bau des Mehrzweckgebäudes hinter dem Rathaus, die Sanierung der Flohburg und die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens für die Gestaltung des Blasiikirchplatzes. Hinzu kommt das Straßenbauvorhaben Neuer Weg und Elisabethstraße sowie das Quartierskonzept im Areal Elisabethstraße, sagte Frau Klaan.
Darüber hinaus soll in den nächsten Jahren eine verstärkte Ansprache der privaten Grundstückseigentümer in der Altstadt erfolgen. Zurzeit gibt es noch für Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet besondere Förderbedingungen, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, sowie öffentliche Zuschüsse bei privaten Modernisierungsmaßnahmen. Wir wollen erreichen, dass die privaten Grundstückseigentümer die Hilfe der Stadt annehmen und sich zu diesen Angelegenheiten beraten lassen. Es gibt für alles eine Lösung, so Frau Klaan. Verbessert sich die Gesamtsituation in der Altstadt, verbessern sich auch die Bedingungen für jeden einzelnen Grundstückseigentümer, sagte die Dezernentin.


