Di, 09:51 Uhr
02.06.2009
Haus ohne Zukunft?
Wer ab und zu durch die Wälder des Südharzes streift, der kennt sicher das Gelände rings um das Christianenhaus. Was ist dort zur Zeit los? Die nnz auf Spurensuche...
Das Schild am Christianenhaus ist kaum noch zu erkennen, die Jahreszahlen 1737 und 1973 verblassen. Auf einer Koppel nebenan fühlen sich Pferde wohl. Das war es dann aber auch. Das gesamte Areal macht keinen sonderlich einladenden Eindruck.
Und doch – es tut sich was. Das bestätigt auch Forstamtsleiter Klaus-Wilhelm Brüggemann der nnz. Die ehemalige Revierförsterei war zu DDR-Zeiten ein Betriebsferienheim eine volkseigenen Nordhäuser Gutes, nach der Wende versuchte sich die Treuhand mehrfach erfolglos mit der Vermarktung.
Vor allem die unbefriedigenden Zufahrtsmöglichkeiten erschwerten diesen Vorgang. Die Fehlschläge häuften sich. Seit einigen Monaten ist das Areal von zwei Privatpersonen gekauft worden. Scheinbar wird hier mit bescheidenen Mitteln eine Revitalisierung versucht. Die angrenzenden Wiesen wurden an einen Pferdebesitzer verpachtet, drei Bungalows werden ebenfalls privat genutzt.
Trotz des Verfalls, eine Wanderung vom Brandesbachtal aus und wieder zurück nach Netzkater ist durchaus lohnenswert, wie die wenigen Bilder dokumentieren.
Autor: nnzDas Schild am Christianenhaus ist kaum noch zu erkennen, die Jahreszahlen 1737 und 1973 verblassen. Auf einer Koppel nebenan fühlen sich Pferde wohl. Das war es dann aber auch. Das gesamte Areal macht keinen sonderlich einladenden Eindruck.
Und doch – es tut sich was. Das bestätigt auch Forstamtsleiter Klaus-Wilhelm Brüggemann der nnz. Die ehemalige Revierförsterei war zu DDR-Zeiten ein Betriebsferienheim eine volkseigenen Nordhäuser Gutes, nach der Wende versuchte sich die Treuhand mehrfach erfolglos mit der Vermarktung.
Vor allem die unbefriedigenden Zufahrtsmöglichkeiten erschwerten diesen Vorgang. Die Fehlschläge häuften sich. Seit einigen Monaten ist das Areal von zwei Privatpersonen gekauft worden. Scheinbar wird hier mit bescheidenen Mitteln eine Revitalisierung versucht. Die angrenzenden Wiesen wurden an einen Pferdebesitzer verpachtet, drei Bungalows werden ebenfalls privat genutzt.
Trotz des Verfalls, eine Wanderung vom Brandesbachtal aus und wieder zurück nach Netzkater ist durchaus lohnenswert, wie die wenigen Bilder dokumentieren.





