eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 07:20 Uhr
01.06.2009

nnz-Wahlkampfecke: Groß aufgestellt

Mit mehreren Großaufstellern startet die Nordhäuser SPD in die letzte Woche vor der Kommunalwahl am 7. Juni 2009. "Wir wollen den Bürgern noch einmal deutlich machen, dass ihre Stimmabgabe für unsere Stadt wichtig ist", erklärte Andreas Wieninger als Nordhäuser SPD-Chef.

Aufsteller der SPD (Foto: SPD) Aufsteller der SPD (Foto: SPD)

Einen Aufsteller haben die Sozialdemokraten ganz dem Thema ihrer Zukunftsvorhaben gewidmet. "Wir werden bis Ende 2010 alle Schulen in der Stadt fertig sanieren, weitere Radwege zu den Ortsteilen bauen und auf keinen Fall unseren kommunalen Wohnungsbestand der SWG privatisieren", betonte Wieninger. Im Übrigen verweisen die Sozialdemokraten gern auf ihre Webseite www.spd-ndh.de – wo man sich über das ganze Wahlprogramm für die Rolandstadt informieren kann.

"Wir sind der Garant für ausreichend Kinderbetreuungsplätze, für sozialverträgliche Gebühren, für eine fortschrittliche Stadtentwicklung und für den Bestand unseres Theaters bzw. Krankenhauses", machte Wieninger deutlich. Gerade bei der Kultur- und Theaterfinanzierung vermuten die Sozialdemokraten im Übrigen, dass die Landes-CDU sich hier weiterhin nicht ausreichend für den Theaterstandort Nordhausen engagieren will.

"Ein klares Bekenntnis zum Nordhäuser Theater haben wir vom Nordhäuser Minister und CDU-Kreisvorsitzenden Klaus Zeh bis heute nicht gehört", erklärte Wieninger.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
altmeister
01.06.2009, 14:12 Uhr
Das tut ja schon weh!
Versprechungen, Versprechungen, Versprechungen!
Wollen Sie das mit allen Ihren SPD-Mitgliedern in so einer Art "Subbotnik" verwirklichen oder haben Sie einen Großsponsor gefunden der Sie in der Verwirklichung Ihrer Versprechungen großzügigst finanziell unterstützt?
WIE wollen Sie das, was von Ihnen versprochen wird, auch in die Tat umsetzen?
In den letzten Jahren konnte nur durch weitere Eingemeindungen die Einwohnerzahl gehalten werden, da die Abwanderung, bedingt durch die wirtschaftliche Situation, immer schlimmer wurde.
Schuld dafür ist unter anderem z.B. die steuerliche Belastung der Bürger und Unternehmen. Nordhausen steht mit seinen Hebesätzen sehr weit oben, dagegen sind die Einkommen nicht gerade vorn zu finden.
Wer trägt denn daran in unserer Heimatstadt Schuld und wer sorgt dafür, daß viele Aufträge der Stadt und den ihr angeschlossenen Unternehmen nicht in der Stadt oder zumindest in der Region vergeben werden?
Wohlgemerkt, ich schreibe hier von der Stadt Nordhausen und wer hier das politische Sagen hat wissen wir alle!
ichbins
01.06.2009, 15:09 Uhr
Theater erhalten
Lieber Herr "altmeister",

wenn Sie sich die Besucherzahlen vom Nordhäuser Theater anschauen, werden Sie feststellen, dass sich das Theater großer Beliebtheit erfreut. Es fahren auch durchaus Personen von Leinefelde oder Sondershausen nach Nordhausen ins Theater.

Da ich selbst öfter ins Theater gehe und dort auch die ein oder andere Person kennen lernen durfte, konnte ich dies feststellen. Ich, als Parteilose, finde sicherlich auch nicht alles gut, was die SPD macht, aber eine andere alternative vernünftiger Parteien gibt es ja in Nordhausen nicht.

Ich war dabei, als wir vor ein paar Jahren gemeinsam für unser Nordhäuser Theater, Woche für Woche in Nordhausen und Sondershausen gekämpft haben.

Wenn das Nordhäuser Theater geschlossen wird, geht eine Menge Kultur im Nordthüringer Raum verloren.

Leider, ist Ihnen ein Fehler unterlaufen, im Zusammenhang, dass die SPD das sagen in Nordhausen hat. Aber ich werde Sie gern berichtigen. Sie sollten vielleicht beachten, dass die SPD momentan nur zweitstärkste Kraft im Stadtrat ist.
echter Nordhaeuser
01.06.2009, 16:28 Uhr
Unser Theater?
Unser Theater konnte im letzten Jahr kaum Steigerungen bei den Besucherzahlen erreichen (Statistik 2008 Theater Thüringen), andere Theater wie Weimar und Erfurt haben dies aber vorgemacht und haben meiner Meinung nach auch die Berechtigung weiter Fördermittel zu kassieren.

Das Theater NDH stagniert weiter und wenn wir Nordhäuser Steuerzahler dieses Theater nicht weiter subventionieren würden, wäre es längst Pleite! Neue Ideen sind gefragt, da reichen ein paar Adventsfensterchen zum Öffnen in der Weihnachtszeit nicht!

Geld sollte das Theater bekommen, aber nur für gute Leistungen, die auch abrechenbar ist! Ein Faß ohne Boden wollen wir nicht, schließlich werden wir Bürger schon bei Strom, Gas und Steuern überproportional zur Kasse gebeten!
Beobachter
01.06.2009, 18:09 Uhr
Unanständig und beleidigend
Das ist doch nun wirklich primitiv, wie hier Wahlkampf betrieben wird. Schön die Themen und Ebenen vermischen, noch mal rumrühren und dann schauen, was der Wähler macht. Das Theater gehört in die Nordhäuser Kulturlandschaft. Das steht fest wie das AMEN in der Kirche. Mir ist auch nicht bekannt, dass ein profilierter und sympathischer Politiker wie Dr. Klaus Zeh dies jemals angezweifelt hätte. Was soll das nun. Man könnte ja auch mal sagen: Mit Wieninger wird's W(i)eni(n)ger Mittelstand und Beschäftigung in Stadt und Kreis.

So etwas ist kein Stil im Umgang miteinander unter echten Demokraten! Das ist auch nicht der Stil einer Frau OB Rinke. Einfach nur billig und schade um die sachliche Auseinandersetzung!
ichbins
01.06.2009, 20:40 Uhr
Stellung der CDU zum Theather
Der Hr. Dr. Zeh hat nie angedeutet, dass er das Theater in Nordhausen erhalten möchte. Vor ein paar Jahren, wollte Hr. Althaus (CDU) dem Vorschlag vom Thüringer Kultusminister (ebenfalls von der CDU gestellt) die Theatermittel so stark zu kürzen, dass das Theater in Nordhausen nicht mehr überleben kann zustimmen.

Also kann ja nun wirklich von einer starken Kulturbewussten Nordthüringer CDU nicht die rede sein.
Beobachter
01.06.2009, 21:04 Uhr
Hat ichbins eine Rechtschreibschwäche?
Steht "ichbins" der Schaum vorm Mund beim Eintrag eines Kommentars? Kultur und Bildung sind besondere Standortmerkmale unseres Freistaates. Dazu muss man aber auch wissen, dass Thüringen im Verhältnis zu vielen anderen Bundesländern deutlich mehr Geld zum Erhalt dieser Kultur- und Bildungslandschaft ausgibt. Dieter Althaus ist es gewesen, der sich für den Erhalt von Gymnasien zur Förderung von Begabten eingesetzt hat - und dies unabhängig von sozialem Status oder Herkunft.
Gut so! Denn dieses kleine Bundesland setzt Maßstäbe. Und nicht nur bei der Herstellung hochwertiger Lebensmittel. Lesen bildet und Wettbewerbsstatistik lügt nicht. Übrigens gilt auch bei der Theaterlandschaft: Veränderung ist Fortschritt und neue Zielgruppen finden sich nicht von allein.
eccehomo
02.06.2009, 06:54 Uhr
Beobachter oder mehr als das?
"Beobachter" - Sie sind doch mehr, als das, was Sie mit Ihrem Namen vhier orgeben - Ihre Propaganda-Maschine ist zu laut für dieses Forum.

Nur zur Erinnerung: Es waren nicht wenige CDU-Mitglieder, die vor wenigen Jahren auf dem Theaterplatz gegenüber der Goebel-Althaus-Kürzungs- bzw. Schließungsabsichten für das Nordhäuser Theater offen ihren Protest gezeigt haben.

Ähnliche Propaganda-Sprüche wie Sie, "beobachter" hatte wohl auch schon E. Primas drauf, allerdings zu DDR -Zeiten, als er im Kreis Nordhausen noch eine maßgebliche Rolle in der systemstützenden CDU spielte. (Es wird übrigens Zeit, dass man sich 20 Jahre nach der Wende auch mal mit der Rolle heutiger politischer Eliten zu DDR-Zeiten in Nordhausen auseinandersetzt. Dürfte nicht schwer sein, man müsste nur in den damaligen Tageszeitungen recherchieren)
Goldelse
02.06.2009, 08:14 Uhr
Jawoll - es ist Wahlkampf
Herr Wieninger und die SPD - Garant für all das, was "wir haben das genacht" bisher und zukünftig tut!? Wer sich ein bisschen auskennt entlarvt diese tollen Sprüche - wie bitte kann es sein, das die SPD im Stadtrat , ohne Mehrheit der Sitze, dies alles (allein) machen konnte und noch viel mehr?

Bleibt noch immer die Frage wie es bis zum nächsten Wahlkampf wird - wenn "das haben wir gemacht" in den Parlamenten keine Mehrheiten findet weil alle anderen demokratischen Parteien brüskiert worden sind.

Also , lieber Wähler entscheide! Denn eins hat Herr Wieninger messerscharf erkannt - nichts ist schlimmer als auf´s Wählen zu verzichten und damit denen das Feld zu überlassen mit denen niemand kann!!

Ach und noch eins - Hartz IV - "das haben auch wir gemacht" , liebe SPD!!!!
altmeister
02.06.2009, 08:41 Uhr
@ichbins zur Machtverteilung
Liebe(r) ichbins,

ja, die SPD ist nicht die stärkste Kraft im Stadtrat, wenn Sie aber richtig informiert sind, wissen Sie auch, wer Oberbürgermeister und Bürgermeister ist!
Diese Personen geben Richtungen und Prioritäten vor und sind letztendlich "Chef" im Rathaus, haben also die Fäden in der Hand (mit allen Informationen) und können somit die Arbeit der Verwaltung und auch des Stadtrates, ob Sie es wahr haben wollen oder nicht, beeinflussen.

So wie im Landkreis immer wieder der Landrat für alles was nicht richtig läuft verantwortlich gemacht wird sollte doch dieses Maß auch an unsere Nordhäuser Oberhäupter angelegt werden!
Oder ist das wieder was ganz Anderes?
Beobachter
02.06.2009, 20:53 Uhr
Propagandamaschine?
Der Beobachter kommentiert nicht alles. Aber für mich zählen Fakten. Welches Bundesland in Deutschland gibt mehr für Kulturerhalt pro Einwohner in Deutschland aus? Wo wird das Landeserziehungsgeld so umgesetzt wie in Thüringen? Sachlichkeit ist in diesem Forum gefordert. Fakten, Fakten, Fakten... Ich bin dazu bereit.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)