Mo, 08:17 Uhr
09.09.2002
Korn in seinen schönsten Empfehlungen
Nordhausen (nnz). Der Leser der nnz mag dem Berichterstatter nachsehen, dass sich die nachfolgend wiedergegebenen Eindrücke vom diesjährigen Tag des offenen Denkmals vornehmlich auf ein Objekt mit allen seinen inhaltlichen Varianten beschränken. Obwohl ja eigentlich alle Denkmale, die an diesem Tag geöffnet hatten, der Erwähnung wert wären.
638 Denkmale - darunter erstmals in größerer Zahl auch Schulen empfahlen sich diesmal in Thüringen zum 10. Male zum Besuch und die Resonanz mit weit mehr als einer Million Bürger zeigte, dass dieser Tag des offenen Denkmals inzwischen zum festen Programm vieler Menschen gehört. Dass es in Deutschland insgesamt mehr als 6500 Denkmale waren, die sich zur Besichtigung empfahlen, sei am Rande vermerkt. Einfach deshalb, weil ja die Möglichkeit, diesen Tag themenbezogen zu nutzen, immer nur auf einige wenige Objekte beschränkt sein kann. Und selbst Nordhausen ist so reich an Denkmalen, dass ein Tag längst nicht reicht, auch nur jene zu besichtigen, die sonst das Jahr über nicht allgemein zugänglich sind.
Eine systematische Exkursion bedarf deshalb eigentlich einer sorgfältigen Planung. Mit einer solchen machte sich auch der nnz-Berichterstatter auf den Weg. Und da stand als erstes der Besuch der Traditionsbrennerei auf dem Programm. Dort aber war diesmal als besonderes Schmankerl eine Blumenschau angekündigt unter dem Motto Korn trifft Blume. Eine Idee des Leiters der historischen Brennerei, H. J. Einenckel, die von nahezu allen Blumengeschäften und Gärtnereien der Rolandstadt aufgegriffen worden war.
Den Besuchern präsentierten sich demzufolge viele wunderschöne Blumenarrangements um jeweils ein Flaschenprodukt der Nordbrand GmbH. Kreativität und handwerklich-künstlerisches Gestaltungsvermögen waren gefragt. Das Ergebnis waren beeindruckende Empfehlungen der gestaltenden Hände in der jeweiligen Firma. Von der Einladung an die Besucher zu einer Bewertung der einzelnen Arrangements machten viele Gebrauch, die Entscheidung dürfte vielen nicht leicht gefallen sein.
Ja, also die Befürchtung, schließlich nur noch welke Gebinde vorzufinden verführte den Berichterstatter, frühzeitig die Traditionsbrennerei in der Grimmelallee zu besuchen. Um dort insgesamt festzustellen, dass das Motto Korn trifft Blume doch noch über die Blumenschau hinaus viel weiter gefasst worden war. Nordbrand hatte alles aufgeboten, was möglich war, um einen Besucher vom Gebotenen zu beeindrucken, sei es musikalisch, sei es durch das Aufgebot einer Produkte empfehlenden Schar attraktiver Weiblichkeit oder/und natürlich der Produkte die sowohl in der Firma selbst, als auch in der Traditionsbrennerei hergestellt werden. Dass alles eigentlich nur das Beiwerk war, das auf das historische Gebäudeensemble mit seiner technischen Einrichtung hinleiten sollte, konnte da leicht in den Hintergrund geraten. Immerhin kennt man es und bewundert dieses liebenswerte Kleinod überlieferter Brennereikultur trotzdem immer wieder gern.
Ein einseitiger Bericht vom Tag des offenen Denkmals in Nordhausen. Der Autor bekennt es freimütig. Und ebenso freimütig, dass ihn die Genüsse dieses Denkmals in allen seinen anregendsten Erscheinungsformen noch lange begleiteten.
Autor: nnz
638 Denkmale - darunter erstmals in größerer Zahl auch Schulen empfahlen sich diesmal in Thüringen zum 10. Male zum Besuch und die Resonanz mit weit mehr als einer Million Bürger zeigte, dass dieser Tag des offenen Denkmals inzwischen zum festen Programm vieler Menschen gehört. Dass es in Deutschland insgesamt mehr als 6500 Denkmale waren, die sich zur Besichtigung empfahlen, sei am Rande vermerkt. Einfach deshalb, weil ja die Möglichkeit, diesen Tag themenbezogen zu nutzen, immer nur auf einige wenige Objekte beschränkt sein kann. Und selbst Nordhausen ist so reich an Denkmalen, dass ein Tag längst nicht reicht, auch nur jene zu besichtigen, die sonst das Jahr über nicht allgemein zugänglich sind.Eine systematische Exkursion bedarf deshalb eigentlich einer sorgfältigen Planung. Mit einer solchen machte sich auch der nnz-Berichterstatter auf den Weg. Und da stand als erstes der Besuch der Traditionsbrennerei auf dem Programm. Dort aber war diesmal als besonderes Schmankerl eine Blumenschau angekündigt unter dem Motto Korn trifft Blume. Eine Idee des Leiters der historischen Brennerei, H. J. Einenckel, die von nahezu allen Blumengeschäften und Gärtnereien der Rolandstadt aufgegriffen worden war.
Den Besuchern präsentierten sich demzufolge viele wunderschöne Blumenarrangements um jeweils ein Flaschenprodukt der Nordbrand GmbH. Kreativität und handwerklich-künstlerisches Gestaltungsvermögen waren gefragt. Das Ergebnis waren beeindruckende Empfehlungen der gestaltenden Hände in der jeweiligen Firma. Von der Einladung an die Besucher zu einer Bewertung der einzelnen Arrangements machten viele Gebrauch, die Entscheidung dürfte vielen nicht leicht gefallen sein.
Ja, also die Befürchtung, schließlich nur noch welke Gebinde vorzufinden verführte den Berichterstatter, frühzeitig die Traditionsbrennerei in der Grimmelallee zu besuchen. Um dort insgesamt festzustellen, dass das Motto Korn trifft Blume doch noch über die Blumenschau hinaus viel weiter gefasst worden war. Nordbrand hatte alles aufgeboten, was möglich war, um einen Besucher vom Gebotenen zu beeindrucken, sei es musikalisch, sei es durch das Aufgebot einer Produkte empfehlenden Schar attraktiver Weiblichkeit oder/und natürlich der Produkte die sowohl in der Firma selbst, als auch in der Traditionsbrennerei hergestellt werden. Dass alles eigentlich nur das Beiwerk war, das auf das historische Gebäudeensemble mit seiner technischen Einrichtung hinleiten sollte, konnte da leicht in den Hintergrund geraten. Immerhin kennt man es und bewundert dieses liebenswerte Kleinod überlieferter Brennereikultur trotzdem immer wieder gern. Ein einseitiger Bericht vom Tag des offenen Denkmals in Nordhausen. Der Autor bekennt es freimütig. Und ebenso freimütig, dass ihn die Genüsse dieses Denkmals in allen seinen anregendsten Erscheinungsformen noch lange begleiteten.

