Mi, 18:05 Uhr
27.05.2009
Rechtliche Schritte angedroht
Die nnz hatte in der vergangenen Woche exklusiv über Erkundungsbohrungen in der Rüdigsdorfer Schweiz berichtet. Jetzt hat sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) vor Ort ebenfalls umgesehen...
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke auf dem städtischen Zufahrtsweg zu jener Stelle, an der Erkundungsbohrungen stattfinden sollten.
Es wird keinen Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz geben. Das hat heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke bei einem Vor-Ort-Termin am Rüdigsdorfer Gräblingstal klargestellt. Anlass waren beabsichtigte Erkundungsbohrungen eines Privateigentümers nach Rohstoffen auf seinem Grundstück in der Rüdigsdorfer Schweiz vor einigen Tagen
Es ist sei Jahrzehnten Konsens über alle Parteigrenzen hinweg und bei den Menschen unserer Region, dass die Rüdigsdofer Schweiz und die anderen Gipskarstgebiete unangetastet vom Abbau bleiben müssen. Wir haben ausreichend Vorranggebiete für den Abbau ausgewiesen. Dort liegen genug Rohstoffe, die gewonnen werden können. Bisher unangetastete Gebiet müssen deshalb nicht zerstört werden, so die Oberbürgermeisterin.
Für die Anfahrt zu den geplanten Aufsuchungsbohrungen sei zudem ein Weg widerrechtlich benutzt- und beschädigt worden, der sich im städtischen Eigentum befinde. Wir haben die Verursacher aufgefordert, umgehend Reparaturen vorzunehmen und die Nutzung künftig zu unterlassen, so die Oberbürgermeisterin. Sollte es dennoch zur unberechtigten Nutzung kommen, habe die Stadt Nordhausen drastische rechtliche Schritte angedroht.
Autor: nnzOberbürgermeisterin Barbara Rinke auf dem städtischen Zufahrtsweg zu jener Stelle, an der Erkundungsbohrungen stattfinden sollten.
Es wird keinen Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz geben. Das hat heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke bei einem Vor-Ort-Termin am Rüdigsdorfer Gräblingstal klargestellt. Anlass waren beabsichtigte Erkundungsbohrungen eines Privateigentümers nach Rohstoffen auf seinem Grundstück in der Rüdigsdorfer Schweiz vor einigen Tagen
Es ist sei Jahrzehnten Konsens über alle Parteigrenzen hinweg und bei den Menschen unserer Region, dass die Rüdigsdofer Schweiz und die anderen Gipskarstgebiete unangetastet vom Abbau bleiben müssen. Wir haben ausreichend Vorranggebiete für den Abbau ausgewiesen. Dort liegen genug Rohstoffe, die gewonnen werden können. Bisher unangetastete Gebiet müssen deshalb nicht zerstört werden, so die Oberbürgermeisterin.
Für die Anfahrt zu den geplanten Aufsuchungsbohrungen sei zudem ein Weg widerrechtlich benutzt- und beschädigt worden, der sich im städtischen Eigentum befinde. Wir haben die Verursacher aufgefordert, umgehend Reparaturen vorzunehmen und die Nutzung künftig zu unterlassen, so die Oberbürgermeisterin. Sollte es dennoch zur unberechtigten Nutzung kommen, habe die Stadt Nordhausen drastische rechtliche Schritte angedroht.


