Di, 10:28 Uhr
26.05.2009
Street-Viewing in Nordhausen
In den kommenden vier Wochen werden sämtliche Straßen der Stadt Nordhausen fotografiert. Sind da etwa die Leute von GOOGLE unterwegs?
Nein, nein, wehrt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) ab. Vielmehr seien es die Mitarbeiter eines Ingenieurbüros, die da unterwegs sein werden. Hintergrund ist die Umstellung des Finanzwesens bei der Stadtverwaltung auf betriebswirtschaftliche Buchführung. Dazu muss zum einen eine Eröffnungsbilanz erstellt- und zum anderen das Gesamtvermögen der Stadt erfasst werden – zu dem auch die öffentlichen Straßen gehören.
Darüber hinaus wollen wir erfassen, auf welcher Straße am dringendsten Reparaturarbeiten nötig sind, um die Investitionen zielgerichtet einzusetzen, so Frau Klaan. Unebenheiten, Oberflächenschäden, Risse und Flickstellen werden auf ca. 495.600 Einzelbildern festgehalten.
Erfasst werden auch Kreis- und Landstraßen, die durch das Stadtgebiet Nordhausen führen. ,,Die Kameras, die auf einem orangenen Fahrzeug installiert sind, richten sich ausschließlich auf die Straßen", betont Projektleiter Steve Leimbach von der beauftragten Ingenieurgesellschaft. Personen würden nicht fotografiert.
Alle fünf Meter machen die Kameras vier Fotos von einem Straßenabschnitt. ,,Erfasst werden so Breite, Zustand und auch Fahrbahnbelag", so Leimbach. Mittels Satellitenpeilung werden die Straßen in ein weltweites Koordinatensystem eingestellt. Neben der Beschaffenheit von Straßen, Geh- und Radwegen halten die Kameras zugleich die Anzahl, die Anordnung sowie die Orientierungsqualität sämtlicher Straßenschilder fest. ,,Wir bekommen also zugleich ein Schilderkataster", so Frau Klaan.
Autor: nnzNein, nein, wehrt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) ab. Vielmehr seien es die Mitarbeiter eines Ingenieurbüros, die da unterwegs sein werden. Hintergrund ist die Umstellung des Finanzwesens bei der Stadtverwaltung auf betriebswirtschaftliche Buchführung. Dazu muss zum einen eine Eröffnungsbilanz erstellt- und zum anderen das Gesamtvermögen der Stadt erfasst werden – zu dem auch die öffentlichen Straßen gehören.
Darüber hinaus wollen wir erfassen, auf welcher Straße am dringendsten Reparaturarbeiten nötig sind, um die Investitionen zielgerichtet einzusetzen, so Frau Klaan. Unebenheiten, Oberflächenschäden, Risse und Flickstellen werden auf ca. 495.600 Einzelbildern festgehalten.
Erfasst werden auch Kreis- und Landstraßen, die durch das Stadtgebiet Nordhausen führen. ,,Die Kameras, die auf einem orangenen Fahrzeug installiert sind, richten sich ausschließlich auf die Straßen", betont Projektleiter Steve Leimbach von der beauftragten Ingenieurgesellschaft. Personen würden nicht fotografiert.
Alle fünf Meter machen die Kameras vier Fotos von einem Straßenabschnitt. ,,Erfasst werden so Breite, Zustand und auch Fahrbahnbelag", so Leimbach. Mittels Satellitenpeilung werden die Straßen in ein weltweites Koordinatensystem eingestellt. Neben der Beschaffenheit von Straßen, Geh- und Radwegen halten die Kameras zugleich die Anzahl, die Anordnung sowie die Orientierungsqualität sämtlicher Straßenschilder fest. ,,Wir bekommen also zugleich ein Schilderkataster", so Frau Klaan.

