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Mo, 07:12 Uhr
25.05.2009

(Fast) eingestellt

Es ist fast ein Jahr her, das waren im Nordhäuser Landratsamt und in einem Ort im Landkreis Nordhausen die Diensträume und die Wohnung einer leitenden Mitarbeiterin des Landratsamtes durchsucht worden. Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen gegen Frau H. wegen Unterschlagung und Untreue eingeleitet.


Es war der 3. Juni 2009. Damals berichtete die nnz unter anderen mit Berufung auf die Ermittlungsbehörde: „Die Frau soll, so Staatsanwalt Dirk Germerodt zur nnz, Manipulationen im Zusammenhang mit Grundstücken im Landkreis Nordhausen vorgenommen haben, die keinen Eigentümer haben.“

Jetzt, nach einem Jahr, gibt es wieder eine Bestätigung aus Mühlhausen: Die Ermittlungen wegen Unterschlagung von Akten sind eingestellt worden, dieser Tatvorwurf sei nicht nachweisbar, so Dirk Germerodt, der Sprecher der Staatsanwaltschaft auf nnz-Nachfrage. Allerdings, auch das sagt Germerodt, gebe es noch einen Restverdacht bezüglich des Untreuevorwurfes und hier zu dauern die Ermittlungen noch an. Möglich sei jedoch auch in diesem Bereich die Einstellung gegen Auflagen. Frau H. habe sich hierzu noch nicht geäußert.

In der Nordhäuser Kreisverwaltung hat man die Situation aus Mühlhausen zur Kenntnis genommen. Wie Jutta Krauth (SPD), die erste Beigeordnete, der nnz bestätigte, „wird die Zwangsbeurlaubung gegen Frau H. nicht aufgehoben. Hier gibt es mehrere Disziplinarverfahren, bei denen jedes für sich sehr schwerwiegend ist.“ Und so wird disziplinarrechtlich weiter ermittelt, die Behörde sieht sich nicht an die Reaktionen der strafrechtlichen Seite gebunden.

Übrigens: Frau H. erhält weiterhin ihre Bezüge.
Autor: nnz

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