Di, 18:40 Uhr
19.05.2009
Wacker im Eichsfeld
Dem 27. Spieltag, an dem sich der FSV Wacker 90 Nordhausen souverän beim SV Schmölln 1913 seiner Pflicht als Tabellendritter mit einem 4:1-Auswärtserfolg entledigte, folgt bereits am Mittwoch die 22. Punkterunde, die eigentlich schon im April über die Bühne gehen sollte.
Morgen gegen Heiligenstadt (Foto: nnz)
Die Nordhäuser müssen um 18 Uhr im Stadion Gesundbrunnen gegen den 1. SC 1911 Heiligenstadt Farbe bekennen. Nach sechs Wochen ohne Niederlage haben die Eichsfelder am vergangenen Sonnabend in Sondershausen beim 0:3 erstmals wieder gespürt, wie sich ein verlorenes Spiel anfühlt.
Mit dem siebten Platz liegt der 1. SC im Moment zwei Ränge besser, als das vorgegebene Saisonziel lautete. Das trifft gleichermaßen auf die Nordhäuser zu. Heiligenstadt wird alles versuchen, die Schlappe vom Hinspiel, das die Nordhäuser klar mit 4:1 gewannen, zu korrigieren.
Damals reichten fünfzehn starke Minuten in der zweiten Halbzeit, um die Gäste im Albert-Kuntz-Sportpark in Schach zu halten. Bemerkenswert war die große Kulisse von 424 zahlenden Zuschauern an dem herrlichen Sommertag. Einen Tag vor Christi Himmelfahrt leitet nun die Schiedsrichterin Christiane Wenkel das Nordthüringer Derby im Eichsfeld. Wieder prophezeien die Wetterfrösche sommerlich Temperaturen, sodass sich ein Ausflug nach Heiligenstadt lohnen könnte.
Doch beim FSV Wacker 90 hat sich die personelle Situation weiter verschärft. Hauke Lattmann, der gerade dabei war, seinen Trainingsrückstand wettzumachen, hat sich in Schmölln verletzt. Alexander Töpfer ist angeschlagen. Daniel Wiegleb will sich nach seiner Zahn-Operation im wahrsten Sinne durchbeißen. Steven Ebert könnte aus persönlichen Gründen erneut fehlen. Die Probleme der anderen nicht voll belastbaren Spieler sind hinlänglich bekannt.
Trainer Burkhard Venth konstatierte vor dem Spiel gegen seinen Ex-Verein: Im Moment funktioniert wenigstens die Achse Lars Greschke, René Taute, Sebastian Elle und Sven Pistorius. Viel wird davon abhängen, wie sich um sie herum die anderen Mannschaftsmitglieder finden, Verantwortung übernehmen und diszipliniert die Marschroute einhalten. Lars Pohl hat am Montag seine ersten Trainingsrunden gedreht und könnte, anders als noch zuletzt befürchtet, vielleicht doch schon wieder auf der Wechselbank sitzen.
In den letzten Jahren waren die Ergebnisse Wackers in Heiligenstadt durchwachsen. Einem 1:0-Erfolg 2006 folgten 2007 eine 0:2-Niederlage sowie ein 2:2-Unentschieden. Bleibt die Bilanz ausgeglichen? Sven Pistorius’ letzte Aussage lautete: Sicher wird es wieder ein heißes Duell geben. Obwohl wir immer auf einen Dreier aus sind, wären wir angesichts der Aufstellungssorgen auch über ein Unentschieden nicht unzufrieden.
Die Wacker-Anhänger hoffen mit einem erfolgreichen Auftritt ihrer Elf auch auf eine zünftige Einstimmung zum Männertag. Viel zu feiern gibt es für die Mannschaft allerdings auf keinen Fall, egal wie das Spiel endet, denn schon am Sonnabend folgt das vorletzte Heimspiel für Wacker gegen Borsch. Und da soll schließlich der dritte Tabellenplatz gesichert werden.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Morgen gegen Heiligenstadt (Foto: nnz)
Die Nordhäuser müssen um 18 Uhr im Stadion Gesundbrunnen gegen den 1. SC 1911 Heiligenstadt Farbe bekennen. Nach sechs Wochen ohne Niederlage haben die Eichsfelder am vergangenen Sonnabend in Sondershausen beim 0:3 erstmals wieder gespürt, wie sich ein verlorenes Spiel anfühlt.Mit dem siebten Platz liegt der 1. SC im Moment zwei Ränge besser, als das vorgegebene Saisonziel lautete. Das trifft gleichermaßen auf die Nordhäuser zu. Heiligenstadt wird alles versuchen, die Schlappe vom Hinspiel, das die Nordhäuser klar mit 4:1 gewannen, zu korrigieren.
Damals reichten fünfzehn starke Minuten in der zweiten Halbzeit, um die Gäste im Albert-Kuntz-Sportpark in Schach zu halten. Bemerkenswert war die große Kulisse von 424 zahlenden Zuschauern an dem herrlichen Sommertag. Einen Tag vor Christi Himmelfahrt leitet nun die Schiedsrichterin Christiane Wenkel das Nordthüringer Derby im Eichsfeld. Wieder prophezeien die Wetterfrösche sommerlich Temperaturen, sodass sich ein Ausflug nach Heiligenstadt lohnen könnte.
Doch beim FSV Wacker 90 hat sich die personelle Situation weiter verschärft. Hauke Lattmann, der gerade dabei war, seinen Trainingsrückstand wettzumachen, hat sich in Schmölln verletzt. Alexander Töpfer ist angeschlagen. Daniel Wiegleb will sich nach seiner Zahn-Operation im wahrsten Sinne durchbeißen. Steven Ebert könnte aus persönlichen Gründen erneut fehlen. Die Probleme der anderen nicht voll belastbaren Spieler sind hinlänglich bekannt.
Trainer Burkhard Venth konstatierte vor dem Spiel gegen seinen Ex-Verein: Im Moment funktioniert wenigstens die Achse Lars Greschke, René Taute, Sebastian Elle und Sven Pistorius. Viel wird davon abhängen, wie sich um sie herum die anderen Mannschaftsmitglieder finden, Verantwortung übernehmen und diszipliniert die Marschroute einhalten. Lars Pohl hat am Montag seine ersten Trainingsrunden gedreht und könnte, anders als noch zuletzt befürchtet, vielleicht doch schon wieder auf der Wechselbank sitzen.
In den letzten Jahren waren die Ergebnisse Wackers in Heiligenstadt durchwachsen. Einem 1:0-Erfolg 2006 folgten 2007 eine 0:2-Niederlage sowie ein 2:2-Unentschieden. Bleibt die Bilanz ausgeglichen? Sven Pistorius’ letzte Aussage lautete: Sicher wird es wieder ein heißes Duell geben. Obwohl wir immer auf einen Dreier aus sind, wären wir angesichts der Aufstellungssorgen auch über ein Unentschieden nicht unzufrieden.
Die Wacker-Anhänger hoffen mit einem erfolgreichen Auftritt ihrer Elf auch auf eine zünftige Einstimmung zum Männertag. Viel zu feiern gibt es für die Mannschaft allerdings auf keinen Fall, egal wie das Spiel endet, denn schon am Sonnabend folgt das vorletzte Heimspiel für Wacker gegen Borsch. Und da soll schließlich der dritte Tabellenplatz gesichert werden.
Klaus Verkouter

