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Fr, 11:05 Uhr
06.09.2002

Der größte "Stormfresser"

Nordhausen (nnz). Die Thüringer Industrie ist der größte „Stromfresser“ des Freistaates. Allerdings wird die Energie immer effektiver eingesetzt.


Die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten der Thüringer Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) registrierten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2001 mit 4 043 GWh deutliche Stromverbrauchsteigerungen gegenüber dem Jahre 1991 (+ 27,8 Prozent).

Die höchsten Stromverbrauchszahlen erzielten im Jahr 2001 die Wirtschaftszweige Metallerzeugung und ­bearbeitung (673 GWh), Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (632 GWh), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (369 GWh), Chemische Industrie (333 GWh), Papiergewerbe (326 GWh), Herstellung von Metallerzeugnissen (278 GWh), Ernährungsgewerbe (269 GWh) und Fahrzeugbau (240 GWh).Die Wirtschaftszweige Bekleidung (Anteil am Gesamtstromverbrauch: 0,01 Prozent), Sonstiger Fahrzeugbau (0,2 Prozent) und das Verlagsgewerbe (1,4 Prozent) waren nicht so stark vertreten.

Der Stromverbrauch bezogen auf eine Million Euro Umsatz verringerte sich von 494 MWh im Jahre 1991 auf 205 MWh im Jahr 2001, d.h. um 58,5 Prozent.

Die Wirtschaftszweige mit dem höchsten Stromverbrauch in Megawattstunden (MWh) je eine Million Euro Umsatz waren im Jahr 2001: Metallerzeugung und -bearbeitung (1 197 MWh), Papiergewerbe (736 MWh), Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (518 MWh), Chemische Industrie (493 MWh), Textilgewerbe (358 MWh), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (260 MWh) und Holzgewerbe (256 MWh).

Geringere Quoten wurden in den Betrieben der Wirtschaftszweige Bekleidungsgewerbe (45 MWh), Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Optik (62 MWh) und Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten usw. (89 MWh) verzeichnet.
Autor: nnz

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