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Do, 07:26 Uhr
14.05.2009

Hiobsbotschaft für Wacker

Die Wackeren sind wirklich nicht zu beneiden. Viele langfristig verletze und kranke Spieler wirbelten die Aufstellungen der letzten Wochen gehörig durcheinander. Im Vorjahr erlitt Stephan Hoffmann in Schmölln einen Nasenbeinbruch und spielte trotzdem weiter. Ob er am Sonnabend dabei ist, weiß die nnz…


In Schmölln (Foto: Verkouter) In Schmölln (Foto: Verkouter) Während der SV Schmölln 1913 in der Vorsaison dem FSV Wacker 90 Nordhausen im ersten Heimspiel eine peinliche 1:4-Niederlage zufügte, konnten die Nordhäuser die Hinrundenbegegnung gegen diesen unbequemen Partner nach deutlicher Überlegenheit durch einen Hoffmann-Treffer 1:0 für sich entscheiden. Mit etwas mulmigen Gefühlen im Bauch werden die Nordhäuser die weite Reise zu den Knopfstädtern antreten, denn noch nie konnten sie dort ein Punktspiel gewinnen. Gerade zwei Unentschieden wurden von Wacker in den Südharz entführt.

Mannschaftsleiter Gerald Emde verkündete nach seinen letzten Eindrücken: „Die Truppe ist gewillt, dieses Mal den Bock umzustoßen und einen Dreier zu landen, auch wenn es Besetzungssorgen gibt. Es kann doch nicht sein, dass wir dort immer Probleme haben.“

In der Gesamtbilanz beider Vertretungen gegeneinander dominieren die Ostthüringer (drei Siege, vier Remis, zwei Niederlagen). Immer wieder war es vor allem der alte Haudegen Petr Bartejs, der den Neunzigern wiederholt die Suppe versalzte. Wird er sich etwa einen Tag nach seinem dreißigsten Geburtstag ein nachträgliches Geschenk machen und einen Treffer gegen Nordhausen beisteuern? Zuzutrauen ist es ihm, denn über die gesamte Distanz wird er kaum auszuschalten sein.

Erst am letzten Spieltag überlistete Bartejs die gewiss nicht zimperliche Steinacher Abwehr und erzielte in der 87. Minute das entscheidende Tor zum 4:3-Auswärtssieg. Da sich mit Rettberg, Podlesak und Helbig drei weitere Spieler in die Trefferliste eintragen konnten, sind die Schmöllner recht unberechenbar für die Wacker-Abwehr. Gerade noch rechtzeitig vor Saisonschluss hat der SV 1913 also seine Durststrecke beendet. Bekommt das auch Nordhausen zu spüren?

Weidas Abstieg aus der Landesliga ist wohl besiegelt; deshalb muss nur dann noch eine Mannschaft in den sauren Abstiegsapfel beißen, wenn aus der Oberliga eine Vertretung Thüringens diese Klasse nicht halten kann. Um ganz sicher zu gehen, wird Schmölln versuchen, die drei Punkte auf dem Sportplatz an der Sommeritzer Straße festzuhalten. Da Wacker dort noch nie Bäume ausriss, kann der SV 1913 mit einer gehörigen Portion Optimismus auf den Rasen laufen.

Für Wacker wird viel davon abhängen, wie der in den letzten Monaten auf fast allen Positionen in bestechender Form agierende Allrounder Stephan Hoffmann auch nur annähernd ersetzt werden kann. Nach monatelangen Beschwerden wurde er am Mittwoch in Sondershausen am Knie operiert und wird, wie wohl auch Lars Pohl und Martin Hirschelmann, in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Wir wünschen allen gute Genesung.

Trainer Burkhard Venth muss zum Ende seiner Tätigkeit in der Parkallee noch manche personelle Schwierigkeit überwinden. Manager Udo Hoffmann schätzt die Lage unter diesen Umständen so ein: „Die Konstanz der Besetzung in der ersten Halbserie ging uns zuletzt leider verloren und damit sicher auch mancher Punkt. Wir wollen in den restlichen Spielen die noch notwendigen Punkte für die Sicherung des dritten Platzes holen. Denn die in etwa gleichwertige Konkurrenz hinter uns ist groß. Halten wir den Platz, ist das für Nordhausen in dieser Saison das Optimale.“

Seit fünf Spieltagen jagt die zweite Mannschaft des FSV Wacker 90 einem Erfolgserlebnis hinterher. Sie hat die Möglichkeit, ihre schwachen Ergebnisse der letzten Wochen, trotz teilweise ordentlicher Spielweise, in Vergessenheit geraten zu lassen. Dazu muss aber Fortuna Körner am Sonntag um 14.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark erst einmal bezwungen werden.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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