Sa, 11:05 Uhr
09.05.2009
nnz-Forum: Schutzschirm
Am 2. und 3. Mai hatten der OWUS, der Offene Wirtschaftsverband von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbständigen und die Rosa-Luxemburg Stiftung zur 1. Linken Europäischen KMU- Konferenz unter dem Leitmotiv Wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung eingeladen. Dazu ein Bericht in der nnz.
Gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise werden milliardenschwere Maßnahmen zur Rettung von Banken und Großunternehmen getroffen. Die Belange der unternehmerischen Mehrheit, der kleinst-, kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU) bleiben jedoch vielfach unberücksichtigt, dies sind 98 % der über 20 Millionen Unternehmen in der Europäischen Union. An der Konferenz nahmen VertreterInnen aus Estland, Irland, Italien, Niederlande, Spanien, Tschechien und Österreich teil.
Mehr als 120 Teilnehmer debattierten über Perspektiven sozialen Unternehmertums in Europa und nutzten die Chance, neue Kontakte zu knüpfen. In Podien und kleinen Arbeitsgruppen machten sich die Konferenzteilnehmer auf die Suche von Handlungsmöglichkeiten und Strategien für KMU in der Krise und präsentierten praxiserprobte, alternative Unternehmens- und Wirtschaftsstrukturen. Besonders die Wiederbelebung von Genossenschaften kann sich als vielversprechender Weg erweisen.
Die teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer stellten in einer Resolution fest, dass die Krise in ihren Unternehmen angekommen ist, nicht durch den Rückgang von Exporten in die globalisierte Welt hervorgerufen, sondern weil keine ausreichende Binnennachfrage vorhanden ist. Sie fordern in ihrer Resolution eine Stärkung der Kaufkraft gerade Beziehern geringer Einkommen.
Eine echte Offensive solle dem Reparaturhandwerk helfen, denn Reparaturen würden nicht nur regionale Beschäftigung sichern, sondern auch Müll und unnötige LKW- Fahrten vermeiden. Wir fordern von der EU –Kommission und von den nationalen Regierungen eine soziale Verantwortung.
Detlef Hauthal, Stellvertretender Vorsitzender OWUS Thüringen
Autor: nnzGegen die Wirtschafts- und Finanzkrise werden milliardenschwere Maßnahmen zur Rettung von Banken und Großunternehmen getroffen. Die Belange der unternehmerischen Mehrheit, der kleinst-, kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU) bleiben jedoch vielfach unberücksichtigt, dies sind 98 % der über 20 Millionen Unternehmen in der Europäischen Union. An der Konferenz nahmen VertreterInnen aus Estland, Irland, Italien, Niederlande, Spanien, Tschechien und Österreich teil.
Mehr als 120 Teilnehmer debattierten über Perspektiven sozialen Unternehmertums in Europa und nutzten die Chance, neue Kontakte zu knüpfen. In Podien und kleinen Arbeitsgruppen machten sich die Konferenzteilnehmer auf die Suche von Handlungsmöglichkeiten und Strategien für KMU in der Krise und präsentierten praxiserprobte, alternative Unternehmens- und Wirtschaftsstrukturen. Besonders die Wiederbelebung von Genossenschaften kann sich als vielversprechender Weg erweisen.
Die teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer stellten in einer Resolution fest, dass die Krise in ihren Unternehmen angekommen ist, nicht durch den Rückgang von Exporten in die globalisierte Welt hervorgerufen, sondern weil keine ausreichende Binnennachfrage vorhanden ist. Sie fordern in ihrer Resolution eine Stärkung der Kaufkraft gerade Beziehern geringer Einkommen.
Eine echte Offensive solle dem Reparaturhandwerk helfen, denn Reparaturen würden nicht nur regionale Beschäftigung sichern, sondern auch Müll und unnötige LKW- Fahrten vermeiden. Wir fordern von der EU –Kommission und von den nationalen Regierungen eine soziale Verantwortung.
Detlef Hauthal, Stellvertretender Vorsitzender OWUS Thüringen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.



