Di, 11:48 Uhr
03.09.2002
Zu viel Geld für's Orchester gezahlt?
Nordhausen (nnz). Die Diskussion um die Zukunft des Nordhäuser Theaters geht munter weiter. Nicht auf Podiumsdiskussionen, sondern eher hinter verschlossenen Türen. So hatte vor einer Woche der Betriebsrat des Theaters eingeladen...
...und zwar Vertreter der Fraktionen im Nordhäuser Stadtrat. Vergessen wurde Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die Betriebsräte wollten nach nnz-Informationen auf die Folgen der etwaigen Abwicklung aufmerksam machen. In alle Richtungen. Sie wollten aber auch Informationen über die künftige Ausrichtung erhalten. Für einige Kommunalpolitiker war es schon sehr merkwürdig, dass der Betriebsrat diesen Weg der Informationsbeschaffung ging.
Ob während der Zusammenkunft auch die künftigen Intentionen der Landesregierung zur Sprache kamen, wurde nicht verlautbart. Nach nnz-Recherchen soll das Kunstministerium einen Entwurf der künftigen Finanzierung vorgelegt haben, der von Nordhäuser Seite mit Wohlwollen aufgenommen worden sein soll. Dieser Entwurf soll sehr weit gefasst sein, er soll der GmbH keine direkte Richtung für eine Zusammenarbeit mit einem anderen Theater vorschreiben. Nun müssen Gesellschafter und Aufsichtsrat der GmbH ihre Hausaufgaben machen.
Mittlerweile soll das Loh-Orchester einen Brief geschrieben haben. Darin soll sich gegen die eventuell vorgesehene Herabstufung in ein C-Orchester ausgesprochen worden sein. Bislang fungierte der Klangkörper als B-Orchester, eine Einstufung, die bei der tariflichen Einordnung von immenser Wichtigkeit ist. Nach Informationen der nnz-Redaktion soll in den zurückliegenden Wochen eine Überprüfung der Zahlen ergeben haben, dass die Musiker des Loh-Orchesters seit mehreren Jahren über Tarif bezahlt worden seien. Vor allem im Nordhäuser Rathaus soll dieser Umstand mit Zähneknirschen bewertet worden sein. Mehrkosten, die in Zahlen ausgedrückt werden, wurden bislang nicht genannt. Der Streit mit dem zweiten Hauptgesellschafter in Sondershausen scheint jedoch vorprogrammiert zu sein.
Autor: nnz...und zwar Vertreter der Fraktionen im Nordhäuser Stadtrat. Vergessen wurde Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die Betriebsräte wollten nach nnz-Informationen auf die Folgen der etwaigen Abwicklung aufmerksam machen. In alle Richtungen. Sie wollten aber auch Informationen über die künftige Ausrichtung erhalten. Für einige Kommunalpolitiker war es schon sehr merkwürdig, dass der Betriebsrat diesen Weg der Informationsbeschaffung ging.
Ob während der Zusammenkunft auch die künftigen Intentionen der Landesregierung zur Sprache kamen, wurde nicht verlautbart. Nach nnz-Recherchen soll das Kunstministerium einen Entwurf der künftigen Finanzierung vorgelegt haben, der von Nordhäuser Seite mit Wohlwollen aufgenommen worden sein soll. Dieser Entwurf soll sehr weit gefasst sein, er soll der GmbH keine direkte Richtung für eine Zusammenarbeit mit einem anderen Theater vorschreiben. Nun müssen Gesellschafter und Aufsichtsrat der GmbH ihre Hausaufgaben machen.
Mittlerweile soll das Loh-Orchester einen Brief geschrieben haben. Darin soll sich gegen die eventuell vorgesehene Herabstufung in ein C-Orchester ausgesprochen worden sein. Bislang fungierte der Klangkörper als B-Orchester, eine Einstufung, die bei der tariflichen Einordnung von immenser Wichtigkeit ist. Nach Informationen der nnz-Redaktion soll in den zurückliegenden Wochen eine Überprüfung der Zahlen ergeben haben, dass die Musiker des Loh-Orchesters seit mehreren Jahren über Tarif bezahlt worden seien. Vor allem im Nordhäuser Rathaus soll dieser Umstand mit Zähneknirschen bewertet worden sein. Mehrkosten, die in Zahlen ausgedrückt werden, wurden bislang nicht genannt. Der Streit mit dem zweiten Hauptgesellschafter in Sondershausen scheint jedoch vorprogrammiert zu sein.

