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Do, 10:41 Uhr
07.05.2009

Hinschauen statt Augen schließen

Häusliche Gewalt an Kindern ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches Problem. Diese These vertraten gestern Abend drei Schülerinnen des Bleicheröder Schiller-Gymnasiums, die in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule einen Vortrag im Herder-Gymnasium in Nordhausen hielten. Die nnz hörte zu...

Vortrag zu Gewalt (Foto: Piper) Vortrag zu Gewalt (Foto: Piper)

Die Abiturientinnen Lisa Grimm, Sandra Kleinewalter und Annabel Zöller stellten ihre Seminarfacharbeit vor, in der sie sich mit Formen, Ursachen und Folgen von Gewalt an Kindern in Deutschland auseinandergesetzt haben. In einem multimedialen Vortrag stellten sie gestern den Zuhörern nicht nur die recherchierten Fakten vor, sondern forderten auch auf, gegen diese Problematik gesamtgesellschaftlich vorzugehen.

„In den Medien taucht dieses Thema häufig auf – auch damals in der Phase, als wir ein Thema für unsere Seminarfacharbeit gesucht haben“, erinnert sich Sandra Kleinewalter. „Wir haben im Internet recherchiert und auch in der Bibliothek der Fachhochschule Bücher dazu gefunden.“ Als Informationsquellen nutzten die drei Abiturientinnen unter anderem die Polizeistatistik oder die Opferorganisation Weißer Ring, deren Opferausstellung sie mehrmals besuchten und den Zuhörern gestern auch Informationsmaterial vom Weißen Ring zur Verfügung stellten. „Außerdem hatten wir einen Außenbetreuer vom Jugendsozialwerk“, erzählt Annabel Zöller.

Die Kreisvolkshochschule ist mit weiteren Schülern des Schiller-Gymnasiums in Bleicherode im Gespräch, um weitere Seminarfacharbeiten einem breiteren Publikum vorzustellen.
Autor: nnz

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